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Stadt Kempen
Sozialdienst katholischer Frauen mit neuem Vorstandsteam

Stadt Kempen: Sozialdienst katholischer Frauen mit neuem Vorstandsteam
Das Vorstandsteam des Sozialdienstes katholischer Frauen (von links): Annegret Michels-Fleißner, Irmgard Klumpen-Prießen und Inge Küsters. FOTO: Prümen
Stadt Kempen. Der Sozialdienst Katholischer Frauen Kempens (SkF) einen neuen Vorstand. Margret Mertens, die seit 1991 Vorsitzende war, kandidierte bei der Mitgliederversammlung nicht mehr. Ihr folgt nun Irmgard Klumpen-Prießen. Ebenfalls neu im Vorstand ist Annegret Michels-Fleißner. Inge Küsters, die bisher schon im Vorstand war, wurde wieder gewählt. Von Silvia Ruf-Stanley

Geschäftsführerin Ines Lempa nutzte die Gelegenheit, die Arbeit von Margret Mertens zu würdigen. 1991 hatte der SkF nur eine fest angestellte Mitarbeiterin. Inzwischen sind es wesentlich mehr. Das hat sich aus den erweiterten Aufgabenfeldern des SkF ergeben. Dies sind flexible ambulante Hilfen zur Erziehung, soziale Gruppenarbeit mit Kindern, Vormundschaft und Betreuung von Minderjährigen ebenso wie die Betreuung von Erwachsenen. Teilweise werden diese Betreuungen von Ehrenamtlichen übernommen, die aber auch Begleitung bei ihrer Arbeit brauchen.

Eine ganz wichtige Aufgabe ist die Offene Ganztagsschule, die zunächst an der Martin-Schule übernommen wurde und nun seit einigen Jahren in der Astrid-Lindgren-Grundschule angeboten wird. Dem SkF ist es auch zu verdanken, dass es in Kempen eine gut in Anspruch genommene Freiwilligenagentur gibt. Ein noch neues Projekt sind die Familienpatenschaften.

In vielen Verhandlungen hat Margret Mertens gemeinsam mit ihrem Team immer wieder Förderung der vielen Aufgaben erreicht. Da ist einmal die Unterstützung durch den regionalen Caritasverband aber auch die Nutzung öffentlicher Gelder. Eng ist die Zusammenarbeit mit der Stadt Kempen.

Die jeweiligen Fachkräfte berichtete aus ihren Bereichen. Zurzeit gibt es drei Gruppen in der Offenen Ganztagsschule. Hier wird aufgrund der großen Nachfrage eine weitere Gruppe eingerichtet. Der SkF hat 63 Betreuungen übernommen, fast 100 weitere werden von ehrenamtlichen Betreuern übernommen. In der sozialen Arbeit gibt es drei Gruppen. Hierher kommen größtenteils Kinder aus Trennungsfamilien. Mit Besorgnis sieht der SkF, dass die Zahl der Kinder ansteigt, die aus Familien mit psychisch erkrankten Eltern kommen.

Die Freiwilligenagentur hat neben der Gewinnung von Ehrenamtlichen für verschiedene Anliegen zurzeit drei große Projekte. Das ist zum einen Besuchsdienst von Hundehaltern mit ihren Tieren in Altenheimen. Dann betreuen sie das Projekt der Familienpatenschaften. Über die Freiwilligenagentur wird auch die Bearbeitung des Fotoarchivs der Stadt Kempen übernommen. Bereits mehrfach hat die Gruppe Ausstellungen organisiert. In diesem Jahr wird über die Agentur auch wieder der Markt der Möglichkeiten organisiert, bei dem sich alle möglichen Institutionen vorstellen, die in Kempen ehrenamtliche Arbeit leisten.

Noch einen weiteren Abschied gab es: Die langjährigen Mitarbeiterin der Kempener Geschäftsstelle, Lydia Pleschka, geht in den Ruhestand.

Weitere Informationen über den SkF Kempen gibt es im Internet unter: www.skf-kempen.de

Quelle: RP
 
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