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Kempen
SPD-Politiker sprachen mit dem neuen Chef der Arbeitsagentur

Kempen. VIERSEN (RP) Langzeitarbeitslosigkeit, Integration von Flüchtlingen, grenzüberschreitende Arbeitsvermittlung - der Arbeitsmarkt in der Region Krefeld bietet viele Baustellen, die eine Kooperation von Politik und der Agentur für Arbeit erfordern. So bot kürzlich das Kennenlerngespräch der SPD-Bundestagsabgeordneten Siegmund Ehrmann (Moers/Krefeld) und Udo Schiefner (Kreis Viersen) mit dem neuen Vorsitzenden der Geschäftsführung der Krefelder Agentur für Arbeit, Dirk Strangfeld, der seit August im Amt ist, die Möglichkeit zu einem regen Gedankenaustausch.

Strangfeld brachte ermutigende Zahlen mit, denen zufolge die Arbeitslosenzahlen im Agenturbezirk Krefeld rückläufig sind. Auch die Jugendarbeitslosigkeit liegt deutlich unter Vorjahresniveau. Die Integration von Landzeitarbeitslosen und solchen ohne Ausbildung in den Arbeitsmarkt stelle jedoch weiterhin ein großes Problem dar.

Auch die Frage der Arbeitsmarktintegration der Asylsuchenden, die in großen Zahlen in der Region untergekommen sind, sei ein Thema, dem in den nächsten Monaten und Jahren eine große Bedeutung zukommen werde. Siegmund Ehrmann berichtete von vielversprechenden Projekten aus anderen Regionen, die die Situation auch in Krefeld entschärfen könnten.

Ein stets relevantes Thema sei auch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit den Niederlanden, die trotz aussichtsreichen Perspektiven nach wie vor in den Kinderschuhen stecke. Es sei nicht nachvollziehbar, dass ein Arbeitsplatzwechsel nach München einfacher zu vollziehen sei als ein Wechsel nach Venlo, sagte Udo Schiefner, der über ein geplantes Pilotprojekt berichtete, das die regionale Kooperation zwischen Krefeld, dem Kreis Viersen und Venlo voranbringen solle.

Quelle: RP
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