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Lokalsport
12.000 Becher Wasser beim Triathlon

Lokalsport: 12.000 Becher Wasser beim Triathlon
FOTO: Lammertz Thomas
Triathlon. 1300 Teilnehmer schwitzten gestern bei der 29. Auflage des Krefelder Triathlons. Von Oliver Schaulandt

Der Bayer-Triathlon rund um und im Elfrather See gehört nach wie vor zu den größten Sportveranstaltungen, die Krefeld im Jahr zu bieten hat. Trotz der tropischen Temperaturen fanden sich auch gestern zur 29. Auflage wieder gut 1300 Teilnehmer ein, um die Olympische Distanz (1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen) oder den beliebten Volkstriathlon (500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren, 5 Kilometer Laufen) zu bewerkstelligen. das war zwar kein neuer Teilnehmerrekord, aber dennoch gab es eine Bestmarke zu vermelden: die Zahl der benutzten Becher nämlich. Insgesamt 12.000 Pappbecher mit jeweils 0,2 Liter Wasser mit Elektrolyten verbrauchten die vielen Teilnehmer an den beiden Trinkstellen an der laufstrecke - und das war auch dringens notwendig. Temperaturen um die 30 Grad brachten die Aktiven, aber auch die über 5000 begeisterten Besucher rund um den E-See ordentlich ins Schwitzen, die vermutlich am liebsten gleich mit ins Wasser gesprungen wären. Nicht erlaubt waren dabei übrigens Neopren-Anzüge: Dies hatte der Triathlon-Verband NRW erst kurzfristig vor dem ersten Start entschieden.

Immerhin hatten die Organisatoren der Hitze vorgebeugt. Die Feuerwehr hatte sich ebenfalls am See positioniert, pumpte daraus Wasser ab und ließ es zwischendurch auf die Athleten regnen. "Das haben wir diesmal zum ersten mal gemacht, aber das war bestimmt nicht zum letzten Mal", sagte Veranstaltungsleiter Julian Thiele, der mit den rund 250 freiweilligen Helfern die Veranstaltung reibungslos über die Bühne brachte - auch wenn zwischenzeitlich die Kühlanlage der Getränkewagen streikte.

Gesamtsieger in der Olympischen Distanz wurde bei den Männern übrigens ein Krefelder: Götz Kreisel (Altersklasse M45) vom Krefelder Kanuklub benötigte insgesamt 2:05:31 Stunden, sein Vereinskollege Christian Metzger wurde im Gesamtfeld Fünfter, aber gewann mit 2:12:30 die Altersklasse M30. Und auch die M50 gewann ein Starter des KKK: Guido Pesch brauchte 2:19:12 Stunden. Auch bei den Frauen gab es Krefelder Siege: Rhoda Goris vom KKK wurde in 2:38:45 Gesamtdritte und Siegerin in der W45, Wibke Weber gewann als Fünfte die W40 in 2:40:16.

Das größte Teilnehmerfeld hatte einmal mehr der Volkstriathlon zu bieten mit insgesamt rund 500 Startern in den verschiedenen Klassen. Einer davon war SPD-Fraktionsvorsitzender Benedikt Winzen. "Das war doch mal was: Platz 47 von 224 Startern. Mal sehen was beim Jubiläum im nächsten Jahr so geht", kommentierte der Politiker seinen Lauf, für den er 1:17:06 Stunden benötigte. Für den könnte er sich übrigens bereits anmelden. Denn der Termin für die 30. Auflage des Triathlons steht bereits fest: am 27. August 2017.

Bester Krefelder im Volkstriathlon wurde Thorsten Glietz, der 1:10:24 Stunden benötigte und damit die M45 gewann. Ruderer Marc Benger vom Crefelder Ruderclub wurde Dritter der M30. Einen weiteren Sieg für einen Krefelder gab es auch noch in der Sprintdistanz: Stefan Künsler vom Krefelder Kanuklub siegt in 1:01:19 und war damit fast drei Sekunden schneller als sein Vereinskollege Hüstermann-Jäger, der als Dritter 1:04:23 Stunden benötigte.

Das wohl älteste Staffelteam, Stadtsportbund-Vorsitzender Dieter Hofmann, Peter Terhegen und Erich Hilgers, wurde über die Olympische Distanz Zehnter in einer Gesamtzeit von 3:01:19 Stunden. Das Trio ist zusammen über 200 Jahre alt.

Quelle: RP
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