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Lokalsport
2017 ist bei den Bayer-Frauen ein Jahr des Neuanfangs

Wasserball. Wenn es um die Titelvergaben in Meisterschaft und Pokal ging, dann gab es kaum einen Weg an den Frauen des SV Bayer Uerdingen vorbei. Dies änderte sich aber spätestens Anfang des Jahres, denn am 28. Januar unterlag Bayer im Finale des DSV-Pokals dem SV Nikar Heidelberg mit 10:17. Damit endete die erste von zwei Erfolgsserien, denn die Seidenstadtgirls hielten den Pokal seit 2012 in ununterbrochener Reihenfolge inne.

Zwei Wochen zuvor hatte es gegen den gleichen Gegner zum Meisterschaftsauftakt mit 9:11 ebenfalls eine Niederlage gegeben. Denn och gelang es Uerdingen Mitte Mai die Bundesliga-Hauptrunde als Erster in der Tabelle abzuschließen. In den den anschließenden Play-offs setzte sich Bayer im Halbfinale zunächst deutlich gegen den Chemnitz durch und feierte mit zwei Siegen in Finale über Heidelberg die sechste Meisterschaft in Folge. Der Titel war aber gleichzeitig ein Zeitpunkt zum Abschied nehmen. Stammspieler wie Claudia Blomenkamp, Bianca Ahrens sowie Anja und Bianca Seyfert beendeten ihre Spielerkarriere, Belén Vosseberg wechselte nach Hannover. Auch das Trainergespann Pia Schledorn und Sybille Kaisers hörte aus. Die Suche nach einem Nachfolge gestaltete sich etwas schwierig. Nach einem intensiven Auswahlverfahren wurde der 32 Jahre alte gebürtigen Griechen George Triantafyllou unter Vertrag genommen, um den Neuanfang und die Professionalisierung innerhalb des Vereins weiter voranzutreiben. Es liegt viel Arbeit an, jedoch zeigt sich schon dass aus der Uerdinger Talentschmiede wieder was nach kommt.

(F.L.)
 
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