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32:32 - Verbandsligaderby endet mit einer gerechten Punkteteilung

Lokalsport: 32:32 - Verbandsligaderby endet mit einer gerechten Punkteteilung
Kein Durchkommen: Grefraths Abwehr war gegen Vorst auf dem Posten. FOTO: prümen
Verbandsliga. Handball: Mit dem Unentschieden können sowohl der TV Vorst als auch die Turnerschaft Grefrath leben. Unterm Strich geht das Ergebnis auch gemäß der Leistung der beiden Teams in Odnung. Von Marcel Püttmanns

Wer denkt, dass eine Partie zwischen zwei punktgleichen Teams mit vergleichbarem Torverhältnis eigentlich nur Unentschieden enden kann, der hat absolut recht. Zumindest im Fall des Derbys zwischen dem TV Vorst und der Turnerschaft Grefrath. Gemäß der besinnlichen Vorweihnachtszeit teilten die Tabellennachbarn beim 32:32 (15:17) Unentschieden artig die Zähler. Dass der jeweilige Punkt nach durchaus unterhaltsamen 60 Minuten für beide Mannschaften vollkommen verdient war, rundete die Sache ab.

Grundsätzlich hätten die Kontrahenten natürlich auch gerne die volle Ausbeute eingefahren. Insbesondere die Vorster demonstrierten in eigener Halle in der Anfangsphase ihre Entschlossenheit, die vorherige Negativserie zu beenden. Mit großem Elan starteten die Grün-Weißen in die Begegnung und setzten sich früh ab (5:1). Vorne spielten die Hausherren oftmals gut über den Kreis, hinten zeigte die 5:1-Deckung zunächst Wirkung. Pascal Mertens kümmerte sich an vorderster Front speziell um Grefraths Torjäger Robert Heesen.

Die Turnerschaft, die mit Stefan Trienekens auf eine gefährliche Waffe im Angriff verzichten musste, brauchte einige Minuten, um im Derby anzukommen. Nach gut zehn Minuten tasteten sich die Gäste dann jedoch allmählich in die Partie und unterstrichen eindrucksvoll ihr zuletzt gewonnenes Selbstvertrauen. Unbeeindruckt von der Vorster Führung (7:3) kombinierten die Grefrather nun flüssiger und nutzten besser ihre Chancen. Treffer um Treffer kamen die Gäste heran (11:8, 12:10) und übernahmen kurz vor Ende des ersten Durchgangs sogar das Kommando.

Offenbar fand der Vorster Trainer Dominique Junkers im Anschluss in der Kabine die richtigen Worte, denn die Grün-Weißen knüpften in der zweiten Hälfte nahtlos an den schwungvollen Start an (19:18). Wieder benötigte die Turnerschaft eine gewisse Zeit, um auf Betriebstemperatur zu kommen. Danach folgte die zweite Hälfte dem immer gleichen Prinzip. In einem offenen Schlagabtausch legten die Hausherren stets vor, die Gäste zogen unerschütterlich nach (23:22, 28:27). Selbst ein Zwei-Tore-Rückstand (31:29) drei Minuten vor dem Schlusspfiff brachte die Turnerschaft nicht aus dem Konzept, und somit blieb es bei der unterm Strich durchaus gerechten Punkteteilung.

"Der jeweilige Beginn war durchaus verheißungsvoll. Wir haben unseren Spielplan umgesetzt und das Match zunächst kontrolliert. Leider konnten wir unsere Linie nicht dauerhaft durchsetzen. In den entscheidenden Momenten ist es uns nicht gelungen, die nötige Ruhe reinzubringen. Trotzdem war die Stimmung insgesamt sehr positiv", bilanzierte Junkers.

Grefraths Trainer Michael Küsters haderte ein wenig mit dem durchwachsenen Start: "Wir waren zunächst nicht immer konzentriert genug, haben uns mitunter zu sehr mit Nebensächlichkeiten beschäftigt. Nichtsdestotrotz sind wir natürlich nicht unzufrieden und nehmen den Punkt gerne mit."

TV Vorst: Keusen, Beurskens - Bröxkes (9), J. Nilles, Mertens (4), M. Schuffelen, Rassmann (5), Imöhl (4), van Rissenbeck (1), Stelzhammer (2), Zimmermann (3), Recker (2), Müller, Dohmen (2) Turnerschaft Grefrath: Jeschke, Peiffer-Hauth - R. Heesen (6), Terkatz, Rufatovic, Verhaelen (1), Klassen (1), Schmitz (3), G. Heesen (13), Schindler (1), Hilgers (2), Deroy (4), Huft (1)

Quelle: RP
 
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