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Lokalsport
Abstiegskampf am Uerdinger Waldsee

Kempen. Die Wasserballer des SV Bayer Uerdingen stehen vor ihrem wichtigsten Spiel der laufenden Saison . Von Frank Langen

Für die Bundesliga-Männer des SV Bayer Uerdingen geht es am Samstag (14 Uhr) im Heimspiel in der Gruppe A gegen die White Sharks Hannover quasi um alles oder nichts. Spätestens nach der Heimniederlage am vergangenen Samstag gegen die SG Neukölln Berlin ist die Mannschaft von Bayer-Trainer Tim Focke endgültig im Abstiegskampf angekommen. Mit nur fünf Punkten auf der Habenseite liegt Bayer auf dem vorletzten Tabellenplatz, einen Punkt dahinter liegen die Sharks in Lauerstellung. Das Prekäre dabei ist, dass in dieser Saison das Tabellenschlusslicht nach Abschluss der Hauptrunde direkt in die leistungsschwächere B-Gruppe absteigt. Bei einer Niederlage für Uerdingen rückt ein Klassenverbleib in weiter Ferne, denn in den letzten drei Spielen sind Rekordmeister Spandau Berlin und Waspo Hannover die weiteren Gegner, so dass die Erfolgschancen sehr gering sind, etwas Zählbares zu holen. Der vom Papier her einzig schlagbare Gegner ist da noch der OSC Potsdam. Im Restprogramm der Hannoveraner warten dagegen noch der SSV Esslingen und die SG Neukölln, also zwei Spiele auf Augenhöhe.

Im Hinspiel in Hannover gab es einen 10:7-Sieg für die Uerdinger, die aber diesmal mit einem großen Druck ins Wasser gehen. "Wir müssen dennoch Ruhe bewahren und ein sicheres Spiel spielen, damit wir mit dem Abstieg nichts zu tun haben", sagt Kapitän Gerrit Pape vor dem Duell am Waldsee.

Auch die SV Krefeld 72 ist an Karneval aktiv, denn sie tritt am Samstag um 19 Uhr in der Gruppe B beim SV Ludwigsburg an. Der Aufsteiger hat am vergangenen Wochenende in Hamburg zwei wichtige Punkte geholt und steht aktuell im Abstiegskampf punktgleich mit Hamburg und vor Köln. Entsprechend motiviert werden die Pfälzer gegen die Krefelder ins Wasser gehen, gilt es doch für sie weiter zu punkten. Das Hinspiel gewann die SVK im Bockumer Badezentrum knapp mit 9:8 und ist entsprechend vorgewarnt, die Partie nicht auf die leichte Schippe zu nehmen. Schließlich beträgt der Vorsprung in der Tabelle auf Ludwigsburg und Hamburg nur fünf Punkte, damit besteht rein rechnerisch noch das Risiko für Krefeld, in die Abstiegszone zu geraten. Es reicht jedoch mindestens ein Punkt, um sich diesem Thema zu entledigen "Wasserball ist eine Kampfsportart! Gegen Ludwigsburg werden wir uns alle mit voller Kraft reinhängen und unseren Auftritt gegen Plauen wieder gutmachen", sagt SVK-Center Dusan Dragic, der die Pleite vom vergangenen Wochenende vergessen machen will.

Quelle: RP
 
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