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Lokalsport
Adler II spielt in Wesel das Zünglein an der Waage

Handball-Verbandsliga. Ganze 21 Punkte sind für einen Aufsteiger ein respektabler Wert. Entsprechend darf die Rückkehr von der DJK Adler Königshof II in die Verbandsliga als gelungen betrachtet werden. Zu keinem Zeitpunkt der Saison mussten die Adler auch nur annähernd einen bangen Blick in Richtung Abstiegszone richten. Nichtsdestotrotz hätten sich womöglich einige nach der famosen Hinrunde ein noch besseres Abschneiden gewünscht, aber der Tabellenneunte knüpfte nach dem Jahreswechsel nicht mehr vollständig an die Gala-Form der ersten Partien der Hinrunde an.

Die Ursache hierzu hatte vielschichtige Gründe. Neben der mitunter fehlenden Cleverness in den engen Duellen und der teilweise mangelhaften Chancenverwertung, fehlte den Adlern in diesen zahlreichen Spielen auf des Messers Schneide manchmal schlichtweg das nötige Quäntchen Glück. Daneben schlug auch das Verletzungspech phasenweise gnadenlos zu. Aktuell fallen mit Gero Leigraf, Yannik Wendler und Paul Küpper der Taktgeber im Spielaufbau, der Top-Torjäger und der unangefochtene Abwehrchef aus. Dementsprechend gab es für die Adler zuletzt gegen den designierten Meister Dinslaken nichts zu erben (24:30). Am kommenden Wochenende kann die Mannschaft von Ron Andrae und Maher Farhan das Zünglein an der Waage im Aufstiegsrennen spielen. Im letzten Auswärtsspiel geht die Reise am Samstag um 18 Uhr zur HSG Wesel, die als Tabellenfünfter noch die Chance hat, in die Oberliga zu springen. Im ersten Aufeinandertreffen kassierten die Adler eine bittere 27:28 Heimniederlage. Eine geglückte Revanche würde den Hausherren enorm zusetzen. Dabei ist nicht zwingend mit einem Handball-Leckerbissen zu rechnen. Wesel ist eher für eine auf Sicherheit ausgelegte Spielweise bekannt.

(mcp)
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