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Lokalsport
Anna Pauline Saßerath ist XTERRA-Europameisterin

Kempen. Triathlon: Durch den Titelgewinn bei der O-See-Challenge hat sich die Uerdingerin für die Weltmeisterschaft qualifiziert. Von Frank Langen

Bei der O-See-Challenge, dem größten Crosstriathlon-Event Europas im Zittauer Gebirge, hat sich die Uerdinger Triathletin Anna Pauline Saßerath, die am Vortag der Veranstaltung ihren 18. Geburtstag feierte, ein eigenes Geburtstagsgeschenk gemacht. Sie schaffte die XTERRA-Lite-Strecke (750 m Schwimmen, 26 km MTB, 6,6 km Lauf) in 3:23:50 Stunden, was im Altersklassen-Rennen der Frauen der vierten Gesamtplatz bedeutete. In ihrer Altersklasse wurde Saßerath gleichzeitig XTERRA-Europameistertitel, womit sie auch die Qualifikation für die XTERRA-Weltmeisterschaften auf Maui in der Tasche hatte.

Durch den 14. Gesamtplatz (incl. Profis) sammelte sie zudem weitere Punkte für die XTERRA-German Tour Wertung, eine Serie von fünf Crossduathlon und Triathlonwettkämpfen in ganz Deutschland. Auch die anderen Starter des SC Bayer Uerdingen boten zufriedenstellende Leistungen, denn neben Saßerath waren noch Svea Hess, Isabel Godoy), Scott Anderson, Moritz Pohl sowie sowie Maximilian und Michael Saßerath als Teilnehmer dabei. Vor 15000 Zuschauern gingen zunächst Scott Anderson drei Minuten hinter dem Elitefeld mit 400 Altersklassen-Männern und nach weiteren drei Minuten auch Anna Pauline Saßerath im deutlich kleineren AK-Damenfeld auf ihre erste Teilstrecke im Wasser. Beide zeigten, dass sie zu den schnellsten Schwimmern gehören. Saßerath erzielte mit unter 22 Minuten die zweitschnellste Schwimmzeit aller Frauen, obwohl sie das Handicap hatte, sich durch das große Feld der vor ihr gestarteten Altersklassen-Männer durcharbeiten zu müssen.

Währenddessen sorgte Isabel Godoy in der Mixed-Staffel im Schwimmen für ein Ausrufezeichen. Mit nur einer Minute hinter Ex-Olympionike Maik Petzold übergab sie den Staffelstab an Michael Saßerath auf dem MTB, der hier allerdings auf die Schnellsten fast 20 Minuten verlor. Maximilian Saßerath katapultierte als Läufer der Mixed-Staffel mit einer Top 5-Laufzeit unter 38 Minuten sein Team am Ende auf Platz Sechs in der Gesamtwertung (von 86) und Platz Zwei in der Mixed-Wertung. Scott Anderson machten die steigenden Temperaturen auf der Laufstrecke zu schaffen. Gesamtplatz 17 und Platz fünf in der AK 20 entsprachen nicht seinen Erwartungen. Ganz anders verhielt es sich bei den beiden Rookies Svea Hess und Moritz Pohl, die trotz der sehr anspruchsvollen und vor allem ungewöhnlich langen Radstrecke beim Laufen noch genügend Körner hatten, um mehrere Plätze gut zu machen. Hess finishte im Frauenfeld auf dem 20. Platz, Pohlkam bei seiner Crosstriathlon-Premiere auf Platz 29.

Quelle: RP
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