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Lokalsport
Annabel Frenzen unter den Top 20

Reiten. Die Nachwuchsreiterin sammelte viel Erfahrung gegen die nationale Elite.

Die 25-jährige Annabel Frenzen vom RV Lenzenhof schnupperte erstmals bei den Deutschen Meisterschaften in Balve die Luft der großen Deutschen Meisterschaften. Die Anspannung und Aufregung ist dann größer als bei einer anderen Veranstaltung, obwohl sie schon bei großen Ereignissen wie Europameisterschaften der Jungen Reiter geritten ist. Die Krefelderin sammelte bei den Deutschen mit ihrem Cristobal sehr viel Erfahrung im Kreise der hochkarätigen Dressurreiter mit Blick auf die Olympischen Spiele in Rio.

"Ich war sehr zufrieden, es war ein starkes Starterfeld. Deutschlands Dressur war noch nie so gut aufgestellt wie bisher." Gleich fünf erfahrene Juroren werteten die Prüfungen. In der ersten Qualifikations-Prüfung zur Deutschen Meisterschaft, einem Grand Prix de Dressage, schaffte Kristina Bröring-Sprehe (RUFG Falkenberg) auf Desperados FRH über Isabell Werth (RFV Graf von Schmettow Everseal) auf Weihegold Old mit 81,920 und 81,720 Prozent einen knappen Sieg. Zwischen den beiden Vorn-Platzierten und der B-Kaderreiterin taten sich Welten auf mit Platz 22 und 68,040 Prozentpunkten und ließen hier gleich erkennen: In Deutschland gibt es viele starke Dressurreiter zuhauf. "Cristobal und ich drehten zwei Runden ohne großen Fehler, und ich steigerte mich von einer zur anderen Prüfung. Die Bundestrainerin Monica Theodorescu war mit mir sehr zufrieden." Die zum Perspektivkader Dressur gehörende Annabel Frenzen machte im Grand Prix Special drei Plätze gut mit Rang 19 und 68,667. "Zu den Top 20 gehören, ist für mich schon wirklich gut." Den Weg in die Grand-Prix-Kür, eine schwere S-Dressur mit drei Sternen, schaffte sie nicht mehr.

(off)
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