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ATK-Damen sind jetzt ein Quintett

Lokalsport: ATK-Damen sind jetzt ein Quintett
So startet der Anrather TK in das Unternehmen Regionalliga (v.l.): Anni Zhan, Ying-Ni Zhan, Jennifer Jäger, Anna Schouren und Barbara Spix. FOTO: Prümen
Damen-Regionalliga. Tischtennis: Ying-Ni Zhan kommt vom Drittligisten TTC Rödinghausen. Von Frank Langen

Nach einer überaus guten Saison in der Damen-Oberliga, die für den Anrather TK mit dem zweiten Platz beendet wurde, ging es für das ATK-Quartett noch in die Verlängerung der Saison 2016/17. Hier wurde anschließend mit einem 8:6-Sieg über den SC BW Ottmarsbocholt im Relegationsspiel der Aufstieg in die Regionalliga perfekt gemacht. Matchwinnerin und Garantin für den zweiten Aufstieg in Folge war seinerzeit Anni Zhan, die neben dem Doppelgewinn zusammen mit Barbara Spix nicht nur alle ihrer drei Einzel gewann, sondern auch das Entscheidende zum 8:6-Endstand.

Es ist lange her, dass der ATK in der Regionalliga spielte, in der Saison 2004/2005 war es das letzte Mal. Um das Unternehmen Regionalliga in der neuen Saison 2017/18 zu bestehen und eventuell dem Abstieg nach einem Jahr der Zugehörigkeit zu entgehen, wurde aus der Mannschaft vom Hochheideweg aus einem Quartett nun ein Quintett gemacht. Der Neuzugang ist allerdings kein Unbekannter, sondern kein Geringerer als die ältere Schwester von Anni Zhan, nämlich Ying-Ni Zhan, die vom Drittligisten TTC Rödinghausen wieder in den Tischtenniskreis Krefeld gewechselt ist. Die frühere Jugend-Nationalspielerin wird künftig als neue Nummer eins des Vereins die Rot-Weißen anführen. Hinter ihr schlägt als Nummer zwei Schwester Anni auf, gefolgt von Barbara Spix, der bisherigen Anrather Spitzenspielerin. Im unteren Paarkreuz werden Jennifer Jäger und Anna Schouren zum größten Teil zum Einsatz kommen. Da der ATK mit fünf Spielerinnen an den Start geht, besteht die Möglichkeitm häufiger in den Spielen zu variieren. Vor allem bei Anni Zhan und Jennifer Jäger sieht ATK-Sportwart David Reiners noch großes Entwicklungspotenzial. Da die Regionalliga für den ATK ziemlich neu ist und der Verein sich hier in neuen Gefilden bewegt, werden natürlich erst einmal kleine Brötchen gebacken. "Mit den Vereinen aus Hessen empfangen wir ganz neue Mannschaften, Ziel ist für uns einfach, nur in der Klasse zu bleiben. Dazu gilt es mindestens zwei Mannschaften hinter sich zu lassen. Wer weiß, denn aller guten Dinge sind drei, und ein Anklopfen in der dritten Liga wäre ein Riesenerfolg.

Quelle: RP
 
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