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Lokalsport
Auf TV Vorst wartet noch viel Arbeit

Oberliga. Handball: Die individuelle Klasse ist vorhanden, es fehlt jedoch an Stabilität.

Die Ruhe zu bewahren wird bei den Handballern des TV Vorst in den nächsten Tagen die oberste Priorität genießen. Und diese muss gar nicht erst groß eingefordert werden. Womöglich in leiser Vorahnung sprach Trainer Ron Andrae bereits vor dem Saisonstart vom jetzigen Szenario. Sicher, zwei klare Niederlagen und der aktuell letzte Tabellenplatz lassen den Start in die neue Oberligasaison nicht wie gemalt erscheinen, aber die Vorster Verantwortlichen verlieren keinesfalls die Fassung.

"Die Grundstimmung ist unverändert positiv. Zwei wirklich starke Konkurrenten haben uns in einigen Situationen die Grenzen aufgezeigt. Damit müssen und können wir leben. Für uns wird es in den kommenden Wochen darum gehen, uns sukzessive in allen Mannschaftsteilen zu verbessern. Natürlich sollten dabei möglichst auch Punkte bei herausspringen", bleibt der Vorster Übungsleiter nach dem verpatzten Auftakt gelassen. Arbeit wird auf den neuen Chef an der Seitenlinie reichlich zukommen. Was den Gegnern bislang vortrefflich gelang, nämlich zahlreiche einfache Treffer zu erzielen, blieb den Grün-Weißen im Gegenzug zumeist verwehrt. Wille und Leidenschaft waren in beiden Partien zur Genüge vorhanden, aber der Einsatz stand in keinem gesunden Verhältnis zu einem erfolgreichen Ertrag. "Wir sind zu oft gegen eine Wand gerannt. Uns fehlten im Positionsspiel gewinnbringende Ideen. Leider haben wir viel zu wenig Ballverluste provoziert und konnten somit kaum Tempogegenstöße laufen", sagt Andrae, der auf eine baldige Rückkehr zur gewohnten Leichtigkeit hofft: "Die individuelle Klasse ist vorhanden. Mit etwas mehr Stabilität in der eigenen Deckung werden wir auch wieder in Situationen kommen, die uns einen leichten Torabschluss ermöglichen."

Einfach wird es der nächste Kontrahent den Grün-Weißen jedoch nicht machen. Der TSV Aufderhöhe machte seinem Namen zuletzt alle Ehre und zerlegte die heimstarken Oppumer nach allen Regeln der Kunst (21:33). In eigener Halle werden die Solinger nun alles dran setzen, um den perfekten Start weiter zu vergolden.

(mcp)
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