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Lokalsport
Bayer-Frauen gewinnen das erste Finalspiel mit 14:9

Wasserball-Bundesliga. Die Befürchtungen von Trainerin Pia Schledorn, dass es im ersten Finalspiel beim SC Chemnitz keine einfache Aufgabe werden wird, bewahrheiteten sich zwar, den Frauen des SV Bayer Uerdingen gelang es dennoch, mit 14:9 einen Schritt in Richtung Titelverteidigung zu machen. Am kommenden Samstag können die Uerdinger den fünften DM-Titel in Folge klar machen.

In einem über weite Strecken spannenden Spiel stand Uerdingen zwar in der Abwehr sicher, spielte aber über die Hälfte vor allem nach vorne hin sehr hektisch und vergab dadurch sehr viele Torchancen. "Die Schiedsrichterleistung war katastrophal. Vergleichbare Situationen wurden auf Chemnitzer Seite viel besser gepfiffen. Chemnitz bekam zum Beispiel einen Fünfmeter zugesprochen, wir dagegen eine Hinausstellung aufgedrückt", sagte Schledorn. So kam es, dass die Gastgeber im dritten Viertel erstmals mit 7:6 eine Führung erspielten. Danach wurde die Chancenverwertung auf Uerdinger Seite aber wieder besser. Allen voran die beiden Routiniers Claudia Blomenkamp und Claudia Kern sorgten nach dem 7:7-Ausgleich, dass ihr Team sich immer mehr vom Gegner absetzte. Mit 10:7 ging es in den letzten Spielabschnitt, wo Chemnitz immer mehr die Luft ausging, um den Uerdingerinnen weiter Paroli zu bieten , die sich den Sieg nicht mehr nehmen ließen. "Das war heute sicherlich nicht unser bestes Spiel, aber es hat gereicht", sagte Schledorn

(F.L.)
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