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Lokalsport
Bei Grefrath geht es auch ohne die Schlüsselspieler

Kempen. Wochenlang hat sich die Turnerschaft Grefrath geschickt durch die Handball-Verbandsliga manövriert. Zu Saisonbeginn meistens ein wenig lethargisch, hinten heraus dafür mit umso mehr Power, blieb die Mannschaft von Trainer Michael Küsters acht Partien in Folge ohne Niederlage. Diese beachtliche Serie endete vor der Karnevalspause in Lank (22:30). Die Turnerschaft war in allen Belangen unterlegen, im zweiten Durchgang wurde noch ein höheres Resultat ab gewendet.

"Schade um die tolle Serie, aber irgendwann musste es uns mal wieder erwischen. In der zweiten Hälfte kann halt nicht immer ein Spiel gedreht werden, auch wenn uns dies bereits einige Male in beachtlicher Manier gelungen ist. Vielleicht war die Niederlage in Lank nun der richtige Wachmacher", sagt Küsters. Im Viertelfinale des Kreispokals hinterließen die Grefrather schon mal einen guten Eindruck, wenngleich sie gegen den Landesligisten Kempen am vergangenen Freitag nicht bis an ihre Leistungsgrenze gehen mussten (28:17). Der Auftritt im Pokal zeigte, dass es auch ohne einige Schlüsselspieler laufen kann. Die Brüder Robert und Gereon Heesen waren gar nicht erst mit von der Partie, daneben musste Stefan Trienekens früh angeschlagen passen. In Abwesenheit der besten Torschützen sprangen einige Akteure aus der zweiten Reihe in die Bresche und machten ihre Sache sehr ordentlich.

Nun steht das zweite Freitagabendspiel in Folge auf dem Programm. Diesmal geht es im Liga-Alltag bei der HSG RW Oberhausener TV (20 Uhr) weiter. "Auswärts, ein nicht unbedingt beliebter Spieltermin, dazu ein Kontrahent, der bislang Licht und Schatten bot. Wir würden natürlich gerne die Punkte aus Oberhausen mitnehmen", betont Küsters.

(mcp)
 
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