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Lokalsport
Beim VfL Tönisberg schreitet der Neuaufbau voran

Bezirksliga 3. Halbzeitbilanz: Der Bezirksligist liegt im Soll, auch weil Thomas Kerwer eine gute Trainerwahl war. Die Aschenplatz-Spezialisten führen die Liga an. Ein Unterirdisches Zwischenzeugnis für den Hülser SV Von Werner Fuck

Selten sind zwei Mannschaften ihrer Favoritenrolle so gerecht geworden wie der SV Schwafheim und der SV Scherpenberg. Sicherlich ist der ein oder andere aber davon ausgegangen, dass der aktuelle Einlauf eher in umgekehrter Reihenfolge erfolgt wäre. Für Kenner der Verhältnisse kommt der Höhenflug der beiden Aschenplatzspezialisten aber wenig unerwartet, weil die Teams mit zahlreichen ehemaligen Oberligaakteuren nur so gespickt sind. Und mit Meik Kuta steht bei den Scherpenberger sogar ein Spieler in Lohn und Brot, der beim KFC Uerdingen trotz überschaubarer Einsatzzeiten so eine Art Publikumsliebling war.

Noch im Rennen, auch wenn mit etwas Rückstand, liegt, womit aber auch gerechnet wurde, der ASV Süchteln. Sehr weh tut dem Losing-Team in diesem Zusammenhang noch die 1:3-Heimschlappe gegen GSV Geldern. Der Neuling hat sich nach katastrophalem Start mittlerweile auf Platz 6 vorgearbeitet. Direkt hinter dem VfL Tönisberg und SC Waldniel.

Die Schwalmstädter zählen zu den wenigen ganz positiven Überraschungen der Spielzeit, wogegen die Platzierung der Kerwer-Auswahl im Rahmen liegt. Nach dem Abstieg wurde der Kader erheblich verändert. Da ist das bisher Erreichte allemal in Ordnung. Wahrscheinlich wäre sogar noch mehr drin gewesen, hätte nicht der 15-fache Vollstrecker Kevin Zülsdorf in der Partie gegen Geldern Rot gesehen. Eine Karte wollte er da schon kassieren, aber eben seine fünfte Gelbe, damit er diese die Woche drauf, wo spielfrei war, absitzen konnte. Da hat der Schiedsrichter aber nicht mitgespielt. Alles ab Platz 7 abwärts bis runter zu Fortuna Dilkrath ist eher erwartungsgemäß. Erstaunlich nach wie vor, wie sich die Brachter aus der Affäre ziehen.

Ab dem SV Sevelen beginnt der Überlebenskampf. Auch diese Konstellation reißt niemanden vom Hocker. Aber das Vorjahresabsteiger Broekhuysen erneut das Wasser bis zum Hals steht, hatten trotz einiger Abgänge im letzten Sommer nicht viele auf dem Plan. Während Neuling Xanten wenigstens schon neun Punkte auf dem Konto hat, steht beim am Grünen Tisch aufgestiegenen Hülser SV die Null. "Das hat aber nicht das Geringste damit zu tuen, was Altmeister Hubb Stevens, jetzt beim Bunderligisten TSV 1899 Hoffenheim in Amt und Würden, meint, wenn er sagt: "Die Null muss stehen." Mit dieser Negativbilanz hätten bei den Grünhemden selbst die größten Pessimisten nicht gerechnet. Zwei Trainer sind schon verschlissen (Trienekens und Ingenillm). Jetzt soll es Stefan Poetters richten. Für diese Saison nur mit optischen Korrekturen, und ab nächsten August, dann eine Klasse tiefer, wieder mit einer neu aufzubauenden schlagkräftigen Truppe mit erheblich mehr Erfolgserlebnissen.

Quelle: RP
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