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Lokalsport
Blau-Weiß will sich bei den Fans mit Sieg bedanken

Tennis. Wenn die ganz große Überraschung ausbleibt, dann fällt morgen im Kampf um die Deutsche Mannschafts-Meisterschaft die Entscheidung am Niederrhein, aber leider nicht im Krefelder Stadtwald. Auf der Anlage des Nachbarn Gladbacher HTC greifen die Gastgeber im Duell mit dem TK Kurhaus Aachen nach dem Titel. Allerdings reicht den Gästen aus der Kaiserstadt ein Unentschieden zur Meisterschaft. Lachender Dritter könnte der Rochusclub Düsseldorf sein, der bei einem Unentschieden in Gladbach sein Auswärtsspiel bei Blau-Weiß Aachen mit 4:2 gewinnen muss, um an beiden Teams vorbeiziehen zu können.

Nach vier der neun Bundesligaspieltagen mischten die Krefelder im Titelkampf noch mit. Doch wegen der vielen Personalprobleme wurde das Stadtwaldteam aus allen Meisterschafts-Träumen gerissen. Untern Strich war der Kader zu gut besetzt. Denn selbst Teamchef Olaf Merkel konnte als ausgewiesener Experte nicht ahnen, dass seine Spieler plötzlich für das Davis-Cup-Team ihres Landes oder für Olympia nominiert wurden oder ins Hauptfeld eines hochkarätigen ATP-Turniers rutschten. Dazu kam dann auch noch Verletzungspech.

Nach dem sehr guten vierten Platz im Vorjahr werden die Krefelder diesmal als Sechster ins Ziel laufen. Dafür muss morgen gegen Schlusslicht Blau-Weiß Neuss wenigstens ein Punkt her. Doch damit geben sie sich nicht zufrieden. "Wir wollen uns mit guten Leistungen und einem Sieg bei unseren Zuschauern für die tolle Unterstützung bei den Heimspielen bedanken", sagte Olaf Merkel gestern. Daran wird es keinen Zweifel geben. Denn das Aufgebot der Gastgeber ist stark. Jürgen Melzer eröffnet um 11 Uhr auf dem SWK-Center-Court den Tennistag. Daher sollten sich die Fans rechtzeitig auf den Weg in den Stadtwald machen. Anschließend will sich der Italiener Paolo Lorenzi im Spitzeneinzel des Tages mit einem Sieg von seinen Krefelder Fans verabschieden. Der 34-Jährige ließ bereits durchblicken, dass es im nächsten Jahr ein Wiedersehen geben wird. Die beiden restlichen Einzel gegen den ewigen Rivalen Neuss, der insgesamt 35 Jahr der Bundesliga angehörte und jetzt nach 16 Jahren ununterbrochener Zugehörigkeit absteigen muss, bestreiten Federico Gaio und Antal van der Duim.

(hgs)
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