| 00.00 Uhr

Lokalsport
Boehnisch verpasst nur knapp das Podest

Lokalsport: Boehnisch verpasst nur knapp das Podest
Florian Boehnisch fuhr in Zolder schnelle Rundenzeiten. FOTO: us
Motorsport. Der Nachwuchsfahrer startete im belgischen Zolder zum ersten Mal bei einem 24-Stunden-Rennen

Der junge Rennfahrer Florian Boehnisch aus Kempen startete nach seinem erfolgreichen Debüt bei der VLN-Langstrecken-Meisterschaft, der 2. Liga des deutschen Tourenwagensports, auf dem Nürburgring erstmals bei einem 24-Stunden-Rennen. Und das gleich bei der traditionellen Auflage im belgischen Zolder. Der 20-Jährige gehörte zu einem fünfköpfigen Fahrer-Aufgebot des JJ-Motorsport-Teams. Dazu gehörte auch der Niederländer Cor Euser, der schon bei der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft (DTM) und den berühmten 24-Stunden von Le Mans schnell unterwegs war. Boehnisch und seine Kollegen, die sich in den 24 Stunden abwechselten, gingen mit einem BMW 325i E90 Clubsport mit 230 PS auf dem anspruchsvollen Grand-Prix-Kurs an den Start.

Schon im ersten Training und auch beim Nachtraining war Boehnisch schnell unterwegs und lag mit seinen Teamkameraden und der Konkurrenz auf Augenhöhe. Durch einen Getriebeschaden, der erst spät behoben werden konnte, musste das Team aus der Box starten. Bei einer furiosen Aufholjagd ging der zwischenzeitlich zweite Platz durch einen Unfall mit anschließender Reparatur von zehn Minuten verloren.

Um 3 Uhr in der Nacht stieg Florian Boehnisch an Position vier zum ersten Mal in den Rennwagen. Trotz der abgefahrenen Reifen und bevorstehendem Bremsenwechsel konnte er sich innerhalb der 90 Minuten nicht nur von den Verfolgern absetzen, sondern sogar auf den dritten Platz vorfahren. Nach einem erneuten Fahrerwechsel lag das Team auf Position drei der BMW-Trophy-Wertung. Erneut wurden aber durch einen Defekt zehn Minuten verloren, wodurch das Team bis auf den fünften Platz zurückfiel. Boehnisch konnte die Lücke zum Vordermann im strömenden Regen nur verkürzen. "Ich musste noch nie so sehr in einem Auto arbeiten, um auf der Strecke zu bleiben und Top-Zeiten zu fahren," sagte der Kempener. Lob gab es für den Youngster von Cor Euser: "Florian hat einen super Job gemacht. Im Regen ist er absolut fehlerfrei gefahren und war teilweise sogar der Schnellste." Am Ende verpasste das Team mit Platz vier das Podium nur knapp. "Es war für mich eine große Ehre, ein Teil von diesem Team zu sein. Das wird für mich immer ein besonderes Wochenende bleiben", sagte Boehnisch.

Quelle: RP
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Lokalsport: Boehnisch verpasst nur knapp das Podest


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.