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"Champions League" gastiert in Willich

Lokalsport: "Champions League" gastiert in Willich
Das Schiefbahner Duo Marius Hermanns (Mitte) und Sven Holland-Moritz (re.) trifft am kommenden Samstag in der Willicher Jakob-Frantzen-Halle auf starke internationale Konkurrenz. FOTO: R. Gayk
Radball. Der RSC "Blitz" Schiefbahn richtet den internationalen Pokalwettbewerb aus. Wildcard für das Duo Hermanns/Holland. Von Willi Schöfer

Endlich wird einmal so eine Art "Champions League" in Willich ausgetragen. Zwar nicht im Fußball, sondern im Radball, aber immerhin. Zur Erklärung: das ganze Jahr über findet ähnlich wie beim DFB auch beim Weltverband UCI (steht für Union Cycliste Internationale) ein Pokalwettbewerb statt, nur in einem viel größeren Umkreis. Nach vielen Quali-Turnieren haben sich die Besten für das Finale qualifiziert, das der von Stephan Güthues angeführte RSC Blitz Schiefbahn am Samstag, 2. Dezember, in der Zeit von 10 bis 21 Uhr in der Jakob-Frantzen-Halle in Alt-Willich (am Freizeitzentrum) ausrichten wird.

"Wir fiebern jetzt diesem spektakulären Ereignis entgegen", sagt der Blitz-Vorsitzende, nachdem vor wenigen Tagen in der Schweiz, in Liestal, die letzte Qualifikation stattgefunden hatte. Somit stehen erst einmal acht Teilnehmer fest. Als neuntes Duo reisen Lo Man Fai und Chan Ka Kin aus Hongkong an. Außerdem haben die Lokalmatadoren, das Bundesliga-Team von Blitz (Marius Hermanns und Sven Holland-Moritz), eine Wildcard bekommen. Auf die zwei Schiefbahner wartet hochkarätige Konkurrenz . Nur ein Beispiel: für den RC Höchst (Österreich) geht dann Patrick Schnetzer an den Start, der von 2011 bis 2016 fünfmal Weltmeister war, davon viermal mit Markus Bröll (2013 bis 2016), mit dem er am Wochenende wieder in Schiefbahn spielt. In diesem Jahr hatten die Brüder Gerhard und Bernd Mlady vom RMC Stein den WM-Titel nach Deutschland geholt. Die Beiden spielen ebenfalls mit um den World-Cup. Ergänzt wird das zehnköpfige Teilnehmerfeld, das am 2. Dezember erst einmal in zwei Gruppen eingeteilt wird und mit den Vorrundenspielen gegen zehn Uhr beginnen wird: durch Roman Schneider und Dominik Planzer (RS Altsdorf, Schweiz), Simon König und Florian Fischer (RC Höchst, Österreich), André und Manuel Kopp (RV Obernfeld, Deutschland), Daniel Endrowait und Heiko Cordes (RC Iserlohn), Stefan Feurstein und Kevin Bachmann (SG Sulz/Dornbirn, Österreich) sowie durch Severin und Benjamin Waibel (RMV Pfungen, Schweiz).

"Dieses Finale ist durchaus mit einer Weltmeisterschaft zu vergleichen", meint Stephan Güthues, der natürlich ein wenig stolz darauf ist, dass seinem Verein die Ausrichtung eines weiteren großen Turnieres übertragen worden war.

Der Eintrittspreis beträgt acht Euro. Für das leibliche Wohl wird hinreichend gesorgt. Die Platzierungsspiele werden am 2. Dezember ab 17 Uhr beginnen; das Finale ist um 20 Uhr angesetzt. Übrigens werden die Zuschauer auch in einigen Pausen exzellenten Hallenradsport erleben. Es treten dann mit ihren Kunsträdern einige deutsche Meisterrinnen auf. So im Zweier-Reigen Julia und Nadja Thürmer sowie im Einer Viola Brand.

Quelle: RP
 
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