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Lokalsport
Christian Ehrhoff traf beim 18:5-Sieg gleich dreimal ins gegnerische Tor

2. Bundesliga. Skaterhockey: Der Ex-Pinguin und NHL-Star stand bei seinem ersten Einsatz für die Skating Bears nach acht Jahren Pause im Mittelpunkt des Spielgeschehens. Von Cahrly Niesen

Den Skating Bears gelang gegen den TSV Schwabmünchen in der 2. Bundesliga ein erfolgreiche Revanche. Eine Woche nach der 6:8-Hinspielniederlage gewannen sie in der Horkesgath-Arena das zweite Aufeinandertreffen mit 18:5 (6:1, 6:2, 6:2). 380 Zuschauer mussten in der Halle allerdings eine halbe Stunde warten, weil Schiedsrichter Markus Bothe im Stau steckte. Dafür war die Vorfreude später umso größer, denn der Ex-Pinguin Christian Ehrhoff, der in der vergangenen Saison bei den Pittsburgh Penguins in der NHL spielte, verstärkte das Team der Bären. Zuletzt hatte der 32-Jährige vor acht Jahren bei den Skating Bears ausgeholfen.

Angesteckt durch die Euphorie in der Halle gingen die Gastgeber gegen den Mitkonkurrenten um den Aufstieg von Beginn an zur Sache und übernahmen das Kommando. Ehrhoff stand an diesem Abend natürlich im Mittelpunkt und rechtfertigte seinen Einsatz mit drei Toren und zwei Vorlagen. Er selbst sorgte auch mit dem 1:0 (7.) für den Auftakt in einer begeisterten und torreichen Partie. Die Gäste aus Schwabmünchen schauten dem Spiel der Bears ehrfurchtsvoll zu und waren nach dem zwischenzeitlichen 1:6 nach 20 Minuten schon geschlagen. Die Begeisterung in der Halle war auch dafür verantwortlich, dass die Bears auch in den weiteren beiden Dritteln nie nachgaben und weiter auf Torjagd gingen. Mit diesem Sieg haben die Bears fünf Spieltage vor dem Ende der Saison die Tabellenführung ausgebaut und haben gute Chancen, den direkten Wiederaufstieg in die höchste Spielklasse zu schaffen. Neben den drei Treffern von Christian Ehrhoff erzielten Wasja Steinborn (3), Dustin Diem (3), Nico Boeckels (2), Max Zillen (2), Max Hahn (2), Jannik Kleindienst, Sebastian Busch und Jannik Jost die weiteren Krefelder Tore.

Der TSV Schwabmünchen zeigte sich 24 Stunden später im Spiel gegen die Bockumer Bulldogs unbeeindruckt von der herben Niederlage und konnte nach dem 7:3 (2:0, 1:3, 4:0) Sieg doch noch drei Punkte vom Niederrhein entführen. Das Team von Trainer Dennis Keller hielt die Begegnung bis zum 2.Drittel noch offen, doch dann wurden zu viele Chancen vergeben. Der Gast spielte im Schlussabschnitt effektiver und machte mit vier Toren den Sack zu. Die Tore erzielten Patrick Komor, Alexander Kiener und Marc Noebels.

Quelle: RP
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