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CHTC: Budenzauber am Glockenspitz

Lokalsport: CHTC: Budenzauber am Glockenspitz
Trainer Matz Mahn (re.) versammelt seine Mannschaft in der Hallensaison zum letzten Mal um sich. Danach legt er sein Amt nieder. In der Rückrunde der Feldsaison wird das Bundesligateam des CHTC von Robin Rösch betreut. FOTO: T.L.
Hallen-Bundesliga. Hockey: Die Herren-Mannschaft startet am Samstag um 15 Uhr mit dem Heimspiel gegen den Kahlenberger HTC in die Saison der Hallen-Bundesliga. Das Team von Trainer Matz Mahn peilt im Titel-Kampf zunächst das Viertelfinale an. Von H.-G. Schoofs

Im Westen spielen die Besten lautet das Motto, wenn am Wochenende die Bundesligasaison im Hallenhockey beginnt. In vier Vorrundengruppen mit je sechs Teams geht es zunächst um die Qualifikation für das Viertelfinale, das die beiden Erstplatzierten jeder Gruppe erreichen. Die Sieger fahren zur Endrunde (Final Four). Der Crefelder HTC bekommt es im Westen mit Titelverteidiger Rot-Weiß Köln, Uhlenhorst Mühlheim, Düsseldorfer HC, Schwarz-Weiß Neuss und Kahlenberger HTC zu tun. Letzterer ist am Samstag beim Saisonstart um 15 Uhr in der Glockenspitzhalle zu Gast.

"Die vergangene Hallensaison war für uns extrem erfolgreich. Da konnten wir uns für das Viertelfinale qualifizieren. Das ist im Westen nicht ganz so einfach", sagt Trainer Matz Mahn, der nach der Hallensaison sein Amt niederlegen wird (RP berichtete). Mit Köln, Mühlheim und dem Düsseldorfer HC muss der CHTC dicke Brocken aus dem Weg räumen. Das Ziel der Krefelder lautet ganz klar wieder Viertelfinale, in dem in der Vorsaison gegen Mannheim etwas unglücklich mit 2:4 verloren wurde.

Mit der Vorbereitung ist der Coach zufrieden. Am Dienstagabend wurde gegen BW Köln im achten Testspiel der siebte Sieg gefeiert. "Wir haben in der Halle eine sehr erfahrene Truppe. Die ist zwar sehr klein, aber auch gut", sagt Mahn, der allerdings die Testspielerfolge nicht überbewerten will: "Am Samstag gegen Kahlenberg wird das komplett anders aussehen. Da wird es richtig zur Sache gehen."

Auf seinen Stammtorwart Mark Appel muss der Trainer in den ersten beiden Punktspielen verzichten, weil er mit der Nationalmannschaft in Indien unterwegs ist. Niklas Wellen, derzeit in den USA, stößt Anfang Januar zum Team. Im Tor baut Mahn Samstag auf den jungen Luis Beckmann. Im Vergleich zum Feldhockey geht in der Halle alles viel schneller und intensiver. Dafür sorgt auch die 10 Zentimeter hohe Holzbande entlang der Seitenlinien, die ein seitliches Aus des Balles im Normalfall verhindert und den Mannschaften zusätzliche taktische Möglichkeiten durch den Rückpralleffekt ("Passspiel mit der Bande") bietet.

Im Vergleich zur Vorsaison gibt es eine Regeländerung. Wenn ein Team den Ball in der eigenen Hälfte ins Toraus befördert, erhält der Gegner wie auf dem Feld eine lange Ecke, die in der Halle aber an der Mittellinie ausgeführt wird.

Die Heimspiele trägt der CHTC nicht mehr an der Horkesgath aus, sondern in der sanierten Glockenspitzhalle, und das mit einem weinenden und einem lachenden Auge. "Die Halle Horkesgath ist kleiner. Da herrscht eine bessere Atmosphäre, weil wir ja nicht so viele Zuschauer haben wie zum Beispiel beim Handball die HSG Krefeld, in der Glockenspitzhalle ist der Boden für Hockey besser", sagt der Vereinsvorsitzende Dirk Wellen.

Quelle: RP
 
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