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CHTC-Traum endet im Halbfinale

Hockey: CHTC-Traum endet im Halbfinale
FOTO: Lammertz, Thomas (lamm)
Bundesliga. In sengender Hitze unterlag der Crefelder HTC im Halbfinale der Endrunde um die deutsche Meisterschaft gegen den favorisierten Rot-Weiß Köln mit 0:3. Aufgrund der Temperaturen wurde die Partie in Vierteln gespielt. Von Nomita Selder und Oliver Schaulandt

Die Herren des Crefelder HTC mussten sich bei der 73. Feldhockey-Endrunde Lokalrivalen Rot-Weiss Köln mit 3:0 geschlagen geben. Aufgrund der extremen Temperaturen wurden in Hamburg anstelle von zwei Halbzeiten in Vierteln á 17einhalb Minuten gespielt.

Alle Anweisungen vergeblich: Der Crefelder HTC schied bei der Endrunde um die Deutsche Feldhockey-Meisterschaft im Hockey im Halbfinale aus. Rot-Weiß Köln gewann die Partie mit 3:0. FOTO: Thomas Lammertz

Die Domstädter, die ohne den verletzen Christopher Zeller angetreten waren, erarbeiteten sich bereits nach wenigen Minuten erste Tormöglichkeiten und setzten sich früh in der Krefelder Hälfte fest. Marco Miltkau nutzte die erste Strafecke im Spiel, um die in weiß gekleideten Kölner in Führung zu bringen. Nach einem Abpraller reagierte er am schnellsten und brachte den Ball volley zum 1:0 (15.) über die Linie. Mats Grambusch hatte noch vor der ersten Pause die Möglichkeit nachzulegen, verpasste aber den Ball am langen Pfosten.

Mit Beginn des zweiten Viertels kam die sonst so starke Krefelder Defensive besser in die Partie und verhinderte klare Chancen der Gegner. Trotzdem dominierte der Meister von 2013 weiter die Partie. Erst ein Fehler der Defensive um Philipp Zeller eröffnete dem CHTC die bis dahin beste Möglichkeit, die jedoch nicht genutzt wurde. Sie wirkte dennoch als später Weckruf und belebte das bis dahin nur müde Krefelder Angriffsspiel. Die Offensive mit Niklas Wellen und Oskar Deecke schafften es, die Abwehr von Trainer Frederik Merz unter Druck zu setzen und Fehler zu erzwingen, ging aber zu fahrlässig mit den sich daraus ergebenden Chancen um. Auch die erste Strafecke, zuletzt einer der Trümpfe, wurde von RWK Keeper Viktor Aly pariert.

Dann endete diese gute Phase der Seidenstädter mit dem Pausenpfiff. Köln hatte sich wieder gefangen und belagerte erneut den Krefelder Kreis. Florian Adrians, den die CHTC-Defensive auf Höhe des Siebenmeterpunktes ungedeckt ließ, bedankte sich und erzielte das 2:0 (47.). Anstatt sich aufzugeben, legten die Krefelder noch mal zu und kämpften um den Anschlusstreffer. Dennoch fehlte meist der letzte Pass in den Kreis, um das Kölner Tor ernsthaft zu gefährden. Ein Fehler im eigenen Aufbauspiel brachte sie dann um jede weitere Chance. Die Rot-Weißen nutzten einen Fehlpass, um die Krefelder Defensive mit schnellem Kombinationsspiel zu überwinden, und Marco Miltkau krönte seine gute Leistung mit dem Treffer zum 3:0 (59.).

CHTC Trainer Matthias Mahn zieht trotz der Niederlage in positives Fazit. ""Das man hier verliert ist okay, aber wir hätten heute gerne auch mehr gezeigt. Wir haben alles investiert, leider hat es heute nicht gereicht. Die Kölner haben vorne mehr gemacht und standen hinten sicher, so dass wir nur zu wenigen Entlastungsangriffen gekommen sind. Leider konnten wir nicht abrufen, was wir drauf haben. Die Tore fallen dann ein wenig unglücklich. Dennoch freuen wir uns, dabei gewesen zu sein und vor allem über die tolle Unterstützung der vielen mitgereisten Krefelder Fans. Ich bin sehr stolz auf die Jungs, die trotz der vielen Ausfälle eine tolle Rückrunde gespielt haben."

Im zweiten Halbfinale setzte sich der UHC Hamburg nach Penaltyschießen mit 5:3 gegen Vorjahresmeister Harvestehuder THC durch, unterlag im Endspiel aber gegen Köln mit 3:4.

Quelle: RP
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