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Das Spiel der Spiele für die HSG Krefeld

Lokalsport: Das Spiel der Spiele für die HSG Krefeld
Für HSG-Torwart Philipp Ruch gab es in dieser Woche eine Entwarnung. Der 23-Jährige war im Spiel gegen schlaksmühle gegen den Pfosten geprallt. Eine Untersuchung ergab dass nichts gebrochen ist und er spielen kann. FOTO: samla
Dritte Liga. Handball: Am Samstag kommt es in der Dritten Liga zum absoluten Spitzenspiel der Weststaffel. Die Mannschaft von Trainer Olaf Mast empfängt als Zweiter um 19.30 Uhr in Königshof den punktgleichen Tabellenführer VfL Fredenbeck. Von Heinrich Löhr

Es ist sicherlich das Spiel der Spiele, das die Sporthalle in Königshof am Samstagabend sehen wird. Der Tabellenzweite HSG Krefeld empfängt den punktgleichen Tabellenführer VfL Fredenbeck. Angeworfen wird dieses Spitzenspiel der Weststaffel der Dritten Liga um 19.30 Uhr. Noch einmal alles raushauen, ehe es dann bis zum 3. Januar in die Winterpause geht, so lautet die Krefelder Devise für übermorgen.

"Für mich, aber sicherlich auch für die Fredenbecker selbst, ist diese Platzierung schon überraschend", sagt HSG-Trainer Olaf Mast im Vorfeld der Partie und zollt damit der bisherigen Saisonleistung des kommenden Gegners ehrliche Anerkennung. Der hat bis dato auswärts noch gar nicht verloren und insgesamt überhaupt erst eine einzige Niederlage hinnehmen müssen. "Sicherlich, von den ersten fünf Spielen konnten sie vier zu Hause bestreiten - darunter auch unsere 20:29-Auftaktniederlage - und das war sicherlich die Basis für diesen Lauf", analysiert Ex-Profi Mast weiter. Der spürte unter der Woche eine deutliche Anspannung im Training, merkte, dass keiner seiner Akteure diese Partie verpassen möchte. "Und das schon gar nicht wegen irgendeiner Lappalie", so Mast weiter, der den einen oder anderen Übereifer seiner Akteure bremsen musste. In diese Wahrnehmung passt, dass seit Wochenbeginn auch die lange verletzten Stefan Pletz und Marc Pagalies wieder ins Training eingestiegen. "Zweimetermann Pletz aus der Bewegung im Rückraum und Pagalies auf Linksaußen würden uns schon gut zu Gesicht stehen", sinniert Mast über einen Einsatz. Für Beide würde es nach dem langen Trainingsrückstand allenfalls zu kurzen Einsätzen reichen, die aber den nach einer langen Hinrunde kräftemäßig stark strapazierten Kader entlasten würden. Entwarnung gab es hingegen bei Torwart Philipp Ruch, der in Schalksmühle mit dem Arm gegen den Pfosten geprallt war und verletzt ausgewechselt werden musste. Eine Röntgenkontrolle brachte das Ergebnis, dass nichts gebrochen ist und so steht seinem Einsatz nichts entgegen.

Auch wenn Fredenbeck angesichts der Entfernung von 300 Kilometern nicht die ganz große Anhängerschar mitbringen wird, der Vorverkauf für diese Partie läuft gut. "Bis Mitte der Woche waren bereits 230 Karten verkauft", berichtet Silvia Plenker von der HSG. 550 Zuschauer gehen in die Halle und noch bis Freitag werden Vorbestellungen unter Tel.: 02151/397923 entgegen genommen. Diese Karten müssen am Spieltag bis 19 Uhr an der Halle abgeholt sein.

Quelle: RP
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