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Lokalsport
Der erste Punkt für den TV Vorst im neuen Jahr

Handball. Aus rein sportlicher Sicht hat das Jahr 2016 noch keine Highlights für den TV Vorst parat. Nach den beiden Niederlagen gegen Geistenbeck und Dinslaken löste auch der Rückrundenstart mit der Partie bei der HSG Wesel keine Jubelstürme aus. Beim 23:23 (12:11) nahmen die Grün-Weißen aber immerhin einen Zähler mit auf die Heimreise.

23:23, da war doch was? Richtig. Mit eben jenem Ergebnis endete auch der erste Vergleich, wonach sich die Schlussfolgerung aufdrängt, dass Wesel den Vorstern mal so gar nicht liegt. "Wesel spielt einen verhältnismäßig langsamen Ball. Mit gut dosiertem Tempo reizen sie fast jeden Angriff bis zum Ende aus. Dies erfordert ein hohes Maß an Disziplin in der Deckung", erklärte Trainer Dirk Heghmanns. Und seine Mannschaft kam damit zunächst problemlos klar. Geduldig und kompakt in der Abwehr, ließen auch die Chancen in der Offensive nicht lange auf sich warten. Aber jeder, der sich eingehend mit der Saison der Grün-Weißen beschäftigt, weiß, was daraus folgte. Zahlreiche gute Möglichkeiten wurden sträflich liegengelassen, so dass die Halbzeitführung übersichtlich blieb. "Wir müssen mit einem deutlich komfortableren Vorsprung in die Kabine gehen", monierte später der Übungsleiter.

Nach dem Seitenwechsel zogen die Vorster zwar zwischenzeitlich auf 20:16 weg, aber in der entscheidenden Phase lief dann plötzlich wieder vieles gegen den Tabellenachten. Einige diskussionswürdige Schiedsrichterentscheidungen bescherten den Grün-Weißen allein im zweiten Durchgang fünf Zeitstrafen und drei Rote Karten. Die Gastgeber nutzten die Überzahlsituationen gekonnt aus und übernahmen in der Schlussviertelstunde das Kommando.

"Wir konnten in der Endphase nicht mehr zulegen, da wir ohnehin mit einem ausgedünnten Kader angereist waren. Nichtsdestotrotz dürfen wir die Schuld nun nicht den Schiedsrichtern zusprechen. Es war gewiss keine berauschende Leistung von uns. Letztendlich müssen wir sogar noch froh sein, dass Wesel den letzten Angriff des Spiels leichtfertig vergeben hat", bilanzierte Heghmanns.

TV Vorst: Haas, Keusen - Bröxkes (9/6), Nilles (1), Kreilein (1), Tötsches (5), Imöhl (3), L. Schuffelen (1), Sufryd (1), V. Schißler (2).

(mcp)
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