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Lokalsport
Der TV Vorst besiegelt den Aufstieg

Verbandsliga. Handball: Den Grün-Weißen gelang mit dem 28:22-Erfolg beim TV Geistenbeck die direkte Rückkehr in die Oberliga. Die Mannschaft von Trainer Dirk Heghmanns lieferte eine sehr gute Leistung ab. Von Marcel Püttmanns

Der TV Vorst ist zurück in der Oberliga. Dank einer bravourösen Leistung im "Endspiel" beim TV Geistenbeck machten die Grün-Weißen als viertes Team den Aufstieg perfekt. Nach dem abgeklärten 28:22 (14:13) Auswärtserfolg kann die Mannschaft von Trainer Dirk Heghmanns im letzten sportlich nahezu bedeutungslosen Match gegen den Tabellenführer Dinslaken schlimmstenfalls noch auf den fünften Rang abrutschen. Beim Showdown in Mönchengladbach setzten die Vorster vor dem wegweisenden Auftritt die Anspannung in positive Energie um. Anders als in der Vorwoche war die Bank der Gäste erfreulich gut besetzt, was maßgeblich zur Beruhigung beitrug. Zudem wirkten die Grün-Weißen bereist in der gesamten Trainingswoche überaus fokussiert. "Insbesondere die letzte Einheit am Freitag war sehr konstruktiv. Allen war schon im Vorfeld der unbedingte Siegeswillen anzumerken", berichtete der Übungsleiter.

So startete der Tabellenvierte wenig überraschend dominant in die Begegnung und knüpfte in der Defensive nahtlos an die fehlerfreie Performance aus dem Lank-Spiel an. Vor rund einer Woche kassierten die Vorster in den entscheidenden fünf Minuten keinen einzigen Treffer, diesmal hielt das Abwehrbollwerk gar 14 Minuten lang. In der Anfangsviertelstunde brachten die Hausherren lediglich durch zwei verwandelte Siebenmeter etwas Zählbares auf die Anzeigetafel. Als Quälgeist im positiven Sinne erwies sich erneut Jan Nilles. In der erprobten 5:1 Deckung neutralisierte der Youngster weitestgehend Geistenbecks Torjäger Timo Hüpperling. Gleichwohl hatten die Gastgeber auch ihre lichten Momente und verwickelten die Grün-Weißen in einen packenden Fight um jeden Zentimeter. Die in den ersten 30 Minuten ausgeglichene Partie sollte ihren Schlüsselmoment unmittelbar nach dem Seitenwechsel haben. Der Vorster Torhüter Lukas Haas gab mit vier gehaltenen Bälle direkt nach seiner Einwechslung ein klares Statement ab, und als dann auch noch Daniel Keusen zwei Siebenmeter entschärfte, war die Siegesgewissheit der Grün-Weißen unerschütterlich. Konzentriert zogen die Gäste im zweiten Durchgang ihr Konzept durch und hatten auf jeden Kniff und jede Abwehrformation der Geistenbecker eine adäquate Antwort. "Kurz gesagt: Wir haben ein herausragendes Spiel abgeliefert. Jeder hat vollends überzeugt", bilanzierte Heghmanns glücklich.

TV Vorst: Knetsch, Haas, Keusen - Bröxkes (8/4), J. Nilles (4), Tötsches (5), Imöhl, L. Schuffelen, Mertens (3), Dohmen (1), Sufryd (3), V. Schißler, Stelzhammer (3), Kreilein (1)

Quelle: RP
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