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Lokalsport
Der VfR Fischeln enttäuscht beim VfB Hilden

Oberliga. Fußball: Im Auswärtsspiel unterlag die Cherfi-Elf gestern Abend mit 2:3 und kommt der Abstiegszone gefährlich nahe. Von Uwe Worringer

Dass der VfR Fischeln immer in der Lage ist, Tore zu schießen, stellte er gestern Abend beim VfB Hilden erneut unter Beweis. Aber es waren zu wenig, um etwas für das Punktekonto zu tun. Die Krefelder kassierten erneut drei Gegentore und unterlagen diesmal beim VfB Hilden mit 2:3 (1:2), der damit erfolgreich Revanche für die Hinspielniederlage nahm. Erstmals in dieser Saison rutschte die Elf von Trainer Josef Cherfi auf den 10. Tabellenplatz ab. Und es könnte in den nächsten Wochen mit Blick auf die Abstiegsregion äußerst eng werden. Denn im Tabellenkeller wurde fleißig gepunktet, so dass der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz auf vier Punkte schmolz. Und das ausgerechnet vor dem schweren Gang zum Wuppertaler SV, der überraschend eine 0:2-Niederlage beim SC Düsseldorf-West hinnehmen musste. "Das werden heiße Wochen, die auf uns warten", kommentierte Cherfi den Sturz aus der Komfortzone.

Die Begegnung war keine Minute alt, als es im VfR-Kasten einschlug. Die neu formierte Abwehrkette der Gäste war nicht im Bilde und Manuel Schulz nutzte das zum 1:0 (1.). Die Antwort ließ aber nicht lange auf sich warten, denn Stefan Linser glich nach einer Ecke von Kevin Breuer per Kopfball aus (6.). Aber die Freude währte nicht lange, denn der VfB schlug durch den zweiten Treffer von Schulz nur wenige Minuten zurück (12.). Das 1:2 zur Pause ging auch völlig in Ordnung, denn der VfR erwischte insgesamt einen gebrauchten Tag und hatte bis dahin vor allem mit langen, hohen Bällen der Gastgeber große Probleme. "In der Woche können wir auswärts die Punkte offenbar direkt abgeben", sagte Cherfi nach der Begegnung zum schwachen Auftritt seiner Mannschaft.

Cherfi stellt nach der Halbzeit um und beorderte Kevin Enke und Linser in die Abwehrkette. Damit stand die Defensive zwar besser, doch fußballerisch änderte sich nicht viel. Optisch schienen die Gäste die Partie nun besser im Griff zu haben und kamen auch zu Chancen, doch den nächsten Treffer erzielten wiederum die Hausherren durch Jannik Weber (69.). Nach einem Foul am eingewechselten Alexander Lipinski verkürzte Christos Pappas per Foulelfmeter auf 2:3 (73.), und anschließend hatte Breuer die Chance zum Ausgleich, schoss aber mit einem Drehschuss VfB-Keeper Sebastian Sube genau in die Arme. Nach viel Lob für seine Mannschaft stellte Cherfi diesmal ein schlechtes Zeugnis aus: "Es fehlte heute so ziemlich alles. Ideen, Spielwitz - wir haben einfach schlecht Fußball gespielt."

Fischeln: Gerdts - Kuschel (46. Lipinski), Akarca, Reichardt (64. Hirose), Feyen - Nakaoka (26. Kegel), Pappas - Ergin, Breuer, Enke - Linser.

Quelle: RP
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