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Lokalsport
Die Anrather Damen starten in eingleisiger Oberliga

Kempen. Tischtennis: Der dritte Platz aus der Vorsaison in der NRW-Liga reichte dem ATK noch aus, um einen verspäteten Aufstieg zu feiern. Von Frank Langen

Während am kommenden Wochenende die neue Tischtennis-Saison startet, dann ist auch der Anrather TK als einer der größten Tischtennisvereine in NRW wieder mit am Start. Als höchstspielende Damenmannschaft des Kreises Krefeld tritt der ATK in diesem Jahr wieder in der Oberlig an. Nach dem dritten Platz in der NRW-Liga hatte der ATK eigentlich ein weiteres Jahr dieser Liga auf dem Schirm, schaffte aber begünstigt durch einige Rückzüge doch noch den Aufstieg in die Oberliga, die im Damenbereich inzwischen eingleisig ist.

Nach dem späten Aufstieg ist die Freude auf die neue Saison in der Oberliga am Hochheideweg natürlich groß. Gravierende Veränderungen im Kader hat es trotz des Aufstieges nicht gegeben. So wird mit der Mannschaft angetreten, die bereits den Großteil der vergangenen Rückrunde bestritten hat. Für die jungen Spielerinnen ist es sicher eine große Herausforderung. Neben der spielerischen Stärke sind auch die Fahrtstrecken, die sich über ganz Nordrhein-Westfalen erstrecken, nicht zu unterschätzen. Entsprechend wurde der Klassenverblieb für die Saison aufgerufen, die am Samstag mit einem Auswärtsspiel beim SV Bergheim beginnt.

Bei den NRW-Liga Männern des Anrather TK wird ab dieser Saison ein Gesicht fehlen, das die Mannschaft der Rot-Weißen über Jahre mit geprägt hat. Michael Poos hat nach Jahren den Verein in Richtung Waldniel verlassen und wird fortan durch Carsten Schlotterhose ersetzt, der schon Erfahrung im Team sammelte. Nach der zufriedenstellenden vergangenen Saison geht der ATK in sein zweites Jahr in der NRW-Liga bis auf den Abgang von Poos nahezu unverändert. "Sportlich wären wir mit einem ähnlichen Abschneiden, wie im letzten Jahr zufrieden. Wir sind auch überzeugt, dies erreichen zu können", sagt ATK-Sportwart David Reiners, der an Position vier spielend selber mit ins Geschehen eingreift. Gleich zum Saisonauftakt gibt es mit Michael Poos ein Wiedersehen, denn der als Meisterschaftskandidat gehandelte TTC Waldniel ist am Samstag der erste Gegner der Rot-Weißen.

Eine gegenüber dem Vorjahr stärker Verbandsliga erwartet zu neuen Saison den Kempener LC, der nunmehr in die dritte Spielzeit in dieser Liga geht. Der Abgang von Tim Schumacher zum TTC Waldniel kompensiert der an Nummer vier spielende Frank Reinfelder von der DJK Osterath. Mannschaftsführer Sven Dobisch geht davon aus, dass sein Team sich am Ende zwischen Platz sieben und neun einpendelt und mit dem Abstieg nichts zu tun haben wird. Zum Auftakt beim TTC Bottrop sollte am Samstag dazu auch ein Sieg eingefahren werden.

Bei Landesligist SC BW Mülhausen gab es im Sommer weder Zu- noch Abgänge. Auch Thomas Kroppen wird wie zuletzt nur zur Not spielen. Thomas Kümmel rückt dafür fest auf Position sechs. "Wie immer hängt vieles von den Aufstellungen ab. Dass sich diese von Woche zu Woche leider immer öfter dramatisch ändern und dadurch ein fairer Wettkampf immer problematischer wird, zeigt die Entwicklung der letzten Jahre ja deutlich", gibt Mannschaftskapitän Benjamin Tullmin eine Prognose ab mit dem Ziel im Mittelfeld zu landen. Am Sonntag um 11 Uhr kommt es gleich im ersten Spiel zu einem Lokalderby, denn dann empfängt Mülhausen den TTC Blau-Weiß Krefeld am Schwarzen Graben.

Quelle: RP
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