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Lokalsport
Die Aufstiegskandidaten stehen vor leichten Heimaufgaben

Kreisliga. Fußball: Während der SV Grefrath die Preussen erwartet, fahren die Kempener nach Brüggen. Der SV Vorst hat die erstarken Dülkener zu Gast, Anrath reist nach Meerbusch, der BV Union an die Grenze, und der Linner SV will gegen Bockum den zweiten Saisonsieg. Von Werner Fuck

A An der Tabellenspitze sieht alles danach aus, als könnte nur Neuling SV Vorst als guter Tabellendritter dem Führungsduo aus Grefrath und Brüggen auf den Fersen bleiben. Wenn das so bleiben soll, dann muss die Mannschaft um die Dost-Brüder Mahmut und Halil im Heimspiel gegen den stärker gewordenen Abstiegskandidaten Dülkener FC den nächsten "Dreier" landen. Denn die vor der Laskowski-Auswahl rangierenden Teams aus Grefrath und Brüggen stehen vor verhältnismäßig leichten Heimaufgaben. Die Blau-Weißen haben "Auf dem Heidfeld" die Krefelder Preussen zu Gast, die sich nach gutem Rückrundenstart wieder klar im Abwärtstrend befinden, und die TuRa empfängt bereits Morgen den total kriselnden SV Thomasstadt Kempen (16 Uhr). Kenner der Szene sind der Meinung, dass es in beiden Fällen nur um die Höhe der Erfolge geht.

Höchstens ein kleiner Dämpfer war für Viktoria Anrath die vergangene Niederlage gegen den Spitzenreiter. Nun haben die Grünhemden den nächsten dicken Brocken vor der Brust, denn es geht zum OSV Meerbusch, der sich bereits auf Platz vier, genau vor die Mannschaft des scheidenden Trainers Burkhard Michels, vorgearbeitet hat. Das wird ein ganz heißer Tanz. Genau wie die Auseinandersetzung des SV St. Tönis gegen Rhenania Hinsbeck. Die reisen nämlich mit der Empfehlung von drei Siegen hintereinander an, wodurch sie die Abstiegsregion fast verlassen haben. Hier hat der Trainerwechsel - Maik Schatten übernahm in der Winterpause von Carsten Caldenhofen - sich in jeglicher Hinsicht ausgezahlt.

Durch das Aufbäumen am Ende und den Ausfall von Torjäger Pascal Reintjes ist der BV Union Krefeld wieder bedrohlich abgerutscht. Nun geht es nach Kaldenkirchen, wobei jedem klar sein dürfte, dass es an der Grenze immer besonders schwer ist.

Der Linner SV hat, trotz der letzten Heimschlappe, noch längst nicht aufgesteckt. Das soll nun auch der TSV Bockum zu spüren bekommen. Der hofft an der Kurkölner Straße wieder auf Tore des aktuell kaum zu stoppenden Enes Tezsoy. Er und Michael Hackfurt zählen zu den wenigen Überbleibsel aus dem alten Kader, sind aber gerade deshalb für den neuen Trainer Andre Rogge doppelt wichtig.

Im Duell zweier Mittelfeldteams kommt der SC Viktoria Krefeld an die Kölner Straße zur Fischelner Zweitvertretung. Sie hat, auch wegen einer großen Personalkrise, in diesem Jahr nur verloren und kommt nicht richtig in Schwung, was vom Aufsteiger vom Schroersdyk wahrlich nicht gesagt werden kann. Anpfiff ist hier schon um 12.30 Uhr.

Quelle: RP
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