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Lokalsport
Die Pinguine testen Corey Trivino

Del. Eishockey: Der kanadische Stürmer will unbedingt in der DEL Fuß fassen

Sichtlich erschöpft verließ Corey Trivino gestern nach 90 Minuten das Eis der Rheinlandhalle. "Das Training war heute sehr hart. Das war für ihn nach drei Wochen ohne richtiges Training sicher nicht einfach", sagte Rüdiger Noack. Mit dem 25-jährigen Kanadier, der seinen Vertrag beim KHL-Club Admiral Wladivostok nach eigener Angabe aufgelöst hat, testen die Pinguine bis Donnerstag eine mögliche Neuverpflichtung für den Angriff. "Corey will unbedingt in die DEL", sagte Noack. Der Sportliche Berater steckte gestern seine Fühler aber auch nach weiteren Kandidaten aus. Pascal Pelletier, der genau wie Trivino Wladivostok vorzeitig verließ, gehört nicht dazu. Der 32-jährige Kanadier war zwischen 2010 und 2013 in der Schweiz (SC Langnau) ein gefürchteter Torjäger, riss danach aber keine Bäume mehr aus und soll für die restliche Saison 80 000 Euro verlangen.

So viel verlangt Trivino lange nicht, der gestern zu erkennen gab, dass er zu gebrauchen ist. Läuferisch (sehr schnell) und technisch fiel er positiv auf. Auch sein Spielverständnis konnte sich bei den verschiedenen Übungen sehen lassen. Ob er der erhoffte Torjäger ist, war schwer zu sehen. Zweimal fälschte er vor dem Tor den Puck mit seinem Schläger blitzschnell unhaltbar für Tomas Duba ab.

Einen neuen Stürmer könnte Franz Fritzmeier bereits für die kommenden Duelle in Mannheim und gegen München gut gebrauchen. Martin Schymainski (Hüftprellung), Andi Driendl (Schulterprellung) und Mike Collins (Oberschenkel-Zerrung fehlten gestern beim Training. Henrik Eriksson wagte nach seinem Muskelbündelriss in der Leiste erste Gehversuche auf dem Eis. Mit seinem Einsatz ist am Wochenende noch nicht zu rechnen. Dagegen absolvierte Verteidiger Steve Hanusch das komplette Trainingsprogramm und dürfte Freitag in Mannheim zum Aufgebot gehören.

(hgs)
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