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Lokalsport
Die Unbesiegbaren vom Niederrhein schlagen zu

Rudern. Der CRC-Achter gewinnt zum 9. Mal die Sprintbundesliga.

Nach dem überwältigen Jahr 2016, in dem die Ruderer des Crefelder Ruderclubs scheinbar alle Erfolge einheimste, die man sportlich erreichen kann, stand 2017 die Frage im Raum: Was kann den Olympiasieg von Lisa Schmidla toppen? Die Antwort lieferte der Männerachter vom CRC. Seit Bestehen der Ruderbundesliga gibt es im Achter bei den Männern nur einen Sieger - und der heißt seit mittlerweile neun Jahren CRC.

Dann gab es aber auch die Premiere am Regattastandort in Krefeld mit dem Elfrather See. Im April wurden die Deutsche Meisterschaft in den Kleinbooten und im Mai die Junioren Europameisterschaft, beides über die olympische Distanz von 2000 Metern, ausgefahren. Für die Stadt und für den Standort Elfrather See zwei sehr publikumsträchtige Veranstaltungen, die den umliegenden Hotels volle Betten bescherten und ein Ruderspektakel auf Weltklasse-Niveau auf den Elfrather See zauberten.

Auch international gab es einiges zu feiern. Laurits Follert schaffte mit erst 20 Jahren den Sprung den A-Kader. Mit seinem Vierer ruderte er im September in Sarassota in Florida ins Finale der besten Boote und gewann. Lisa Schmidla legte nach dem Sieg bei der Deutschen Kleinbootmeisterschaft vor heimischem Publik ein lange erwartetes Pausenjahr an. Michaela Staelberg ruderte auf der Schlagposition zu Bronze bei der U23-Weltmeisterschaft in Plovdiv/Bulgarien.

Richtig gut lief es für Lena Sarassa bei der U19-WM im litauischen Trakai mit Platz zwei. Bis zur Ziellinie war es ein Bord- an-Bord-Kampf mit dem tschechischen Achter, bei der die Winzigkeit von zwei Hundertsteln über Gold und Silber entschied.

(st/oli)
 
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