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Lokalsport
Duell der beiden Turnerschaften steigt in St. Tönis

Handball-Landesliga. Grefrath ist im bisherigen Saisonverlauf mit hoher Wahrscheinlichkeit für viele Vereine das unbeliebteste Reiseziel in der Landesliga. Die heimische Turnerschaft ist in eigener Halle an der Bruckhauser Straße noch ungeschlagen, vielmehr schier unbezwingbar. Am vergangenen Wochenende bezog der TV Schwafheim mächtig Prügel vom Aufsteiger (38:17). Die "mickrigste" Torausbeute in den Heimspielen lag bislang bei 32 Treffern. "Die gute Quote ist in erster Linie das Resultat einer konsequenten Deckungsarbeit. Schwafheim ist an unserer Defensive zerschellt, demnach kamen wir zu vielen Tempogegenstößen, die wir eiskalt genutzt haben", sagt Trainer Markus Knauf.

Zweifellos profitieren die Grefrather derzeit von ihrem breiten und ausgeglichen Kader, der es ihnen ermöglicht, in jeder Partie ein hohes Tempo zu gehen. Ein Faktor, der beim nächsten Auswärtsgegner, der Turnerschaft St. Tönis (Sa. 19.45 Uhr in der Corneliusfeldhalle), noch nicht zum Tragen kam. Die St. Töniser plagen unverändert große Verletzungssorgen. Letzte Woche bestätigte sich bekanntlich der Verdacht, dass mit Jan von Eycken ein absoluter Leistungsträger diese Saison definitiv kein Spiel mehr bestreiten wird. Der Flügelflitzer riss sich das vordere Kreuzband, den Meniskus und das Außenband. Nichtsdestotrotz zeigte die Formkurve des Tabellensechsten in den jüngsten beiden Begegnungen nach oben. Nach den Erfolgen über Rheydt und Erkelenz ist die Turnerschaft allerdings wieder in Schlagdistanz zu den vorderen Rängen. Und dass sie die Grefrather bezwingen können, bewies die Mannschaft von Trainer Jürgen Hampel bereits vor zwei Wochen im Kreispokal., wo sie mit 30:25 gewann.

(mcp)
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