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Lokalsport
Ersatzgeschwächte Bären verlieren das Spitzenspiel

Skaterhockey. Der ISHD, die Dachorganisation der Skaterhockeyligen in Deutschland, hat nicht unerheblichen Anteil daran, dass der Kampf um die Meisterschaft in der zweiten Skaterhockey-Bundesliga noch einmal spannend geworden ist. Denn der klare Tabellenführer Skating Bears verlor die Begegnung beim Zweiten Commanders Velbert mit 7:11 (1:2, 5:2, 1:7), weil die Bears fünf Juniorenspieler, die teils schon Leistungsträger sind, nicht einsetzen konnte. Der Verband lehnte eine Verlegung der Partie ab, obwohl zeitgleich in Bissendorf der Europapokal der Junioren stattfand.

Die Junioren profitierten davon und kamen gegen die Crash Eagels Kaarst ins Endspiel, die Bären aber traten in Velbert nur mit neun Spielern an. Denn Jan Lankes, Wasja Steinborn und Dennis Holthausen mussten wegen Verletzung auch passen. So nutzte den Bears auch ein starkes Mitteldrittel nichts, indem sie mit 6:4 führten, weil im Schlussabschnitt die Kräfte immer mehr schwanden. Der Gastgeber, der mit zwei Blöcken angetreten war, hatte leichtes Spiel und drehte mit einem 7:1 im letzten Drittel den Spieß noch einmal um.

Beim Stande von 9:7 setzte Trainer Roman Tellers noch einmal alles auf eine Karte und nahm den Goalie aus dem Kasten. Der Schuss ging aber nach hinten los, und Velbert erzielte noch zwei Empty Net Goals. Doch die Krefelder haben in der Tabelle immer noch vier Punkte Vorsprung und es nun in den restlichen vier Spielen mit Gegnern aus dem unteren Tabellenhälfte zu tun.

(CN)
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