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Lokalsport
Favoritensieg beim Dr. Busch-Memorial

Kempen. Galopp: Der dreijährige Hengst Karpino, als 14:10-Favorit gestartet, setzte sich in der mit 55.000 Euro dotierten Prüfung unter Jockey Andrea Atzeni gegen Ajalo mit Stephen Hellyn im Sattel durch. Von Peter Kamp

Hoher Besuch im Krefelder Stadtwald: Nicht nur, dass die Zuschauer des Galopprennens mit dem Sieger im Dr. Busch Memorial, dem dreijährigen Hengst Karpinon einen neuen Superstar im Deutschen Galopprennsport bewundern durften, es gab auch noch hohen Besuch aus England. Scheich Fahad Al Thani, Besitzer von Karpino, reiste eigens zum Rennen den Preis der SWK - Dr. Busch-Memorial (Gr. III) an. Der arabische Fürst hatte zuvor noch nie eine deutsche Rennbahn besucht und hinterließ einen überaus positiven Eindruck: Er erlebte das Rennen seines Pferdes mitten unter den normalen Rennbahnbesuchern. Die für ihn reservierten Plätze auf der Ehrentribüne ließ er ungenutzt.

Vor dem Start hatte Fahad Al Tani einige bange Minuten zu überstehen. Karpino hatte keine Lust, die Startbox zu beziehen, und es war schon kurz vor knapp, als ihn die Starthelfer schließlich auf seinem Platz hatten. Bis in die Zielgerade hinein ließ sich der ebenfalls aus England eingeflogene Starjockey Andrea Atzeni mit Karpino Zeit, bevor er den Turbo zündete. Danach war die Frage nach dem Sieger schnell beantwortet. Auf den Plätzen landeten Ajalo und Royal Style, der Gast aus Frankreich.

Der Renntag begann mit einem Favoritensieg der Kölner Stute Amabelle geritten von Stephan Hellyn und trainiert von Waldemar Hickst. Auf den weiteren Plätzen folgten Bailley und Salve Venetia. Erika Mäders Stute Lilu Marmalade hatte mit dem Ausgang des Rennens nichts zu tun. Auch nach dem zweiten Rennen durften die Favoritenwetter zu den Auszahlungskassen gehen. Peter Schiergens Derbyaspirant Graasten hatte zwar mehr Mühe als erwartet mit der Stute Lutania, doch Jockey Andrasch Starke hatte im Ziel eineinhalb Pferdelängen Vorsprung. Dritter wurde Eyes on Me vor dem Mäder-Hengst Bonusdargent. Starke musste im dritten Rennen auf der Favoritin Schwarzgelb seine ganze Erfahrung in die Waagschale werfen, um Steffi Hofer im Sattel von Kalahari Soldier in die Schranken zu weisen. Der Schimmel Kalahari Soldier aus dem Stall von Mario Hofer zeigte die gewohnt gute Leistung beim Saisoneinstand. Eine halbe Stunde später hoffte die halbe Rennbahn auf einen Heimsieg durch Stall Gb´s Wallach Emirati Spirit, der im Rennen mit der Viererwette heiß favorisiert war. Doch Steffi Hofer im Sattel von Emirati Spirit hatte im Schlussbogen Mühe und verlor in dieser Phase die entscheidenden Meter. Im Ziel blieb für den Schützling von Mario Hofer nur der vierte Platz, minimal hinter Better Value, Sao Paulo und Larra Chope.

Einen Gruppesieger sahen die Zuschauer im 5. Rennen. Abendwind gab sein Comeback nach einer Verletzungspause. Sein Jockey Stephan Hellyn brachte seinen dritten Tagessieger unter Dach und Fach. Nach sieben Rennen summierten sich 138.413 Euro Umsatz für den Krefelder Rennclub, der 5.000 Besucher auf der Bahn zählte.

Quelle: RP
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