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Lokalsport
Fischeln empfängt Velbert zum Top-Spiel des Tages

Oberliga. Fußball: Der VfR muss gegen den Regionalliga-Absteiger aber auf Breuer, Enke und Pappas verzichten. Von Uwe Worringer

Mit acht Siegen spielte sich der VfR Fischeln in der Verfolgergruppe von Tabellenführer KFC fest. Nach elf Spieltagen stellt sich daher die Frage, ob der VfR ein Niveau erreicht hat, um sich auch auf Dauer mit den Topp-Teams der Liga auf Augenhöhe zu bewegen. Morgen wartet auf den Tabellenvierten von der Kölner Straße ab 15 Uhr in dieser Hinsicht eine ganz besondere Herausforderung. Zu Gast ist die punktgleiche SSVg. Velbert, die durch eine überraschende 2:3-Heimniederlage gegen die Sportfreunde Hamborn einen herben Dämpfer in Sachen Aufstiegshoffnung erlitt und in dieser Begegnung mehr Treffer kassierte als in den zehn Partien davor. Entsprechend groß dürfte morgen der Druck bei der ambitionierten Elf um Trainer und Ex-Profi Karsten Hutwelker sein. "Velbert muss bei uns gewinnen. Da führt kein Weg dran vorbei. Wir wollen gewinnen. Das ist der interessante Unterschied", beschreibt VfR-Trainer Josef Cherfi die Ausgangslage vor dem Verfolgerduell aus seiner Perspektive.

Die Gäste hatten zuletzt personelle Probleme, sind aber dennoch mit regionalliga-erfahrenen Spielern gespickt. So bleibt die Partie auf jeden Fall eine interessante Standortbestimmung für die Grün-Weißen, die allerdings mit einem großen Handicap leben müssen. Kapitän und Ideengeber Kevin Breuer, der mit 10 Toren die Torjägerliste anführt, steht urlaubsbedingt nicht zur Verfügung, Außerdem brummt Kevin Enke seine Gelb-Rot-Sperre ab und Christos Pappas ist noch immer angeschlagen.

Den damit einhergehenden Qualitätsverlust kann Cherfi nicht verleugnen. Aber der 50-Jährige hat vollstes Vertrauen in seinen Kader: "Ich mache mir keine großen Sorgen. Wir haben Optionen um reagieren zu können und einen Lauf, der uns Selbstvertrauen schenkt. Mal sehen, wer zum Beispiel für Breuer in die Bresche springt. Ich bin jedenfalls hoch gespannt, wie die Mannschaft diese neue Situation angeht." Möglich ist, dass Cherfi auf das Fehlen der drei Stammspieler taktisch reagiert und das Spielsystem ändert. "Es kann sein, dass wir uns dahin gehend etwas einfallen lassen", so Cherfi, der wieder auf den zuletzt nicht hundertprozentig einsatzfähigen Emre Özkaya zurück greifen kann.

Zu hoffen bleibt, dass der VfR von einer entsprechend großen Kulisse unterstützt wird. Verdient hätte er es. Auch Cherfi wünscht sich mehr Zuspruch für seine Elf: "Ich hoffe, dass die Bude mal ein bisschen voller wird. Hier spielt immerhin der Vierte gegen den Dritten."

Quelle: RP
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