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Lokalsport
Fischeln ereilt vor Kellerduell eine Grippewelle

Oberliga. Fußball: Die schwierige personelle Lage des VfR verschärfte sich vor dem Gastspiel beim Aufsteiger FSV Vohwinkel Von Uwe Worringer

Vier Gelegenheiten bieten sich dem VfR Fischeln in diesem Jahr noch etwas für das Punktekonto zu tun um die Situation im Abstiegskampf erträglicher zu gestalten. Das vorrangige Ziel, den Rückstand auf die Nichtabstiegszone bis zur Winterpause nicht zu groß werden zu lassen, ist (auch dank der Ergebnisse der Konkurrenz) bisher erreicht. Zwei Punkte beträgt die Lücke, die es nach Möglichkeit zu schließen gilt.

Im letzten Heimspiel gegen den VfB Hilden blieb der erhoffte erste Heimsieg zwar aus, aber der Cherfi-Elf gelang es diesmal, beim 2:2 einen Zwei-Tore-Rückstand wett zu machen und nicht, wie des öfteren geschehen, erneut einzubrechen. Für das Selbstvertrauen sicher eine wertvolle Erfahrung vor dem morgigen Auswärtsspiel beim FSV Vohwinkel Wuppertal (14.30 Uhr). Die Gastgeber machten in Krefeld erstmals aus sich aufmerksam, als sie in der Relegation zur Landesliga den VfB Uerdingen am Ende der Saison 2015/16 zuhause mit 6:1 vom Platz fegten. Nach dem gelungenen Aufstieg in die Landesliga setzte die Mannschaft von Trainer Marc Bach ihren Höhenflug fort und schaffte den Durchmarsch in die Oberliga. Mit zwei Zählern Vorsprung auf die Krefelder belegt der Neuling nach 15 Spieltagen den 15. Platz.

Die Vorzeichen sind demnach die gleichen wie in der Vorwoche. VfR-Trainer Josef Cherfi will daher keinesfalls leer ausgehen: "Verlieren ist verboten. Wir wollen mindestens einen Punkt mitnehmen." Welches Gesicht seine Mannschaft haben wird, war für Cherfi gestern aber noch völlig ungewiss. Denn die ohnehin angespannte personelle Lage verschärfte sich durch eine Grippewelle. Der umhergehende Virus legte unter anderem Semih Ergin, Hendrik Sauter, Philip Reichardt und Dustin Orlean. Emre Özkaya ist ebenfalls betroffen, fällt aber definitiv aus. Dazu kommt, dass Philipp Baum mit Kniebeschwerden passen muss.

Cherfi kommt immerhin entgegen, dass die in der Niederrheinliga spielende U19 an diesem Wochenende spielfrei hat, so dass er sich dort zwanglos bedienen kann. Vom Potenzial der Nachwuchskicker ist der VfR-Coach überzeugt: "Es sind viele talentierte Jungs dabei. Der eine oder andere dürfte jetzt ein halbes Jahr früher als geplant sein Startelfdebüt geben. Damit können sie früher zeigen, was geht."

Ein Offensivspektakel ist bei den seit sieben Spielen sieglosen Bergischen nicht zu erwarten. Dafür steht für beide Mannschaften in dem Kellerduell zu viel auf dem Spiel. Entscheidend wird sein, wer defensiv besser agiert. Beide kassierten bisher 39 Gegentore, so dass von einer torlosen Begegnung kaum auszugehen ist. Dass Kevin Breuer gegen Hilden erneut traf, lässt ebenso hoffen wie die Rückkehr von Dominik Oehlers, der sich mit einem Treffer erfolgreich zurück meldete.

Quelle: RP
 
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