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Lokalsport
Fischeln gewinnt 2:0 in Bocholt

Oberliga. Fußball: Der VfR zeigte sich gut erholt von der Niederlage gegen Baumberg. Pappas und Breuer erzielen die Tore "Am Hünting". Gerdts ein guter Ersatz für den angeschlagenen Özcelik. Von Uwe Worringer

Die deutliche Kritik von Trainer Cherfi nach der verdienten Heimniederlage gegen Baumberg hat ihre Wirkung nicht verfehlt. Denn der VfR Fischeln zeigte sich im Gastspiel beim 1. FC Bocholt wieder von seiner besseren Seite. Vor 250 Zuschauern setzten sich die Krefelder durch Tore von Christos Pappas und Kevin Breuer mit 2:0 (2:0) durch. Damit behauptete der VfR auch seinen Platz in der Spitzengruppe. Durch den fünften Saisonsieg im siebten Spiel steht weiterhin der beachtliche vierte Tabellenplatz zu Buche.

Kevin Enke rückte für den verletzten Stefan Linser in die Startelf und besetzte die linke Abwehrseite. Dafür wich Simon Kuschel auf rechts aus. Doch das war nicht die einzige Änderung, die Cherfi vornehmen musste. Ein Zusammenprall im Baumberg-Spiel zeigte bei Halil Özcelik noch Wirkung, so dass der Keeper auf der Bank saß. Für den 25-Jährigen stand Simon Gerdts zwischen den Pfosten, der seine Sache wie in seinen Einsätzen in der Vorsaison zu Cherfis vollster Zufriedenheit erledigte: "Simon hat gehalten, was zu halten war und gezeigt, dass man sich auf ihn verlassen kann. Das war sehr ordentlich".

Ordentlich war auch das, was der VfR über weite Strecken zeigte. Zunächst neutralisierten sich beide Teams in der kampfbetonten Begegnung, doch spätestens mit der Führung gaben die Grün-Weißen den Ton an. Schon vor dem 1:0 näherte sich der VfR mit Standards dem gegnerischen Gehäuse, bis Pappas nach einer Ecke von Breuer die Kugel dank seiner ausgezeichneten Schusstechnik unhaltbar unter die Latte jagte. Die überlegene Spielweise führte noch vor der Pause zum mittlerweile hoch verdienten zweiten Fischelner Treffer. Alexander Lipinski setzte nach einer Balleroberung Breuer in Szene, der sich seine Chance im Duell gegen FC-Torhüter Marius Delker nicht entgehen ließ. Nennenswerte Bocholter Torchancen gab es bis zum Pausenpfiff nicht.

Auch nach dem Seitenwechsel stand der VfR weiterhin kompakt in der Defensive und auch das Umschaltspiel nach einem Ballverlust funktionierte besser als in der Vorwoche. Natürlich machte der FC angesichts des Zwei-Tore-Rückstands erwartungsgemäß mächtig Dampf, kam aber zunächst nur zu einer dicken Torchance, die Gerdts hervorragend parierte (65.). Aus der Defensive heraus fuhr der VfR einige viel versprechende Konter, die aber nicht gut genug zu Ende gespielt wurden und daher nichts einbrachten. Eine mögliche frühe Vorentscheidung blieb damit aus, und die Gastgeber durften weiter hoffen. Aus diesem Grund blieb es bis in die Schlussphase spannend. Gerdts verhinderte dabei mit einer weiteren starken Rettungstat den möglichen Anschlusstreffer (87.). "Wir haben heute in der Defensive das gezeigt, was uns in der letzten Woche gefehlt hat. Vor allem sind wie schnell in die Defensive gekommen und haben dem Gegner dadurch keine Zeit gelassen, sein Spiel aufzuziehen", sagte Cherfi nach der Partie.

Quelle: RP
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