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Lokalsport
Florian Boehnisch steigt vom Kart ins Rennauto

Motorsport. Der Kempener Nachwuchsfahrer startet heute beim "Dacia Logan Cup" im niederländischen Assen

Mit gemischten Gefühlen kehrte der Kempener Nachwuchsrennfahrer Florian Boehnisch von der Deutschen Rennkart-Ausdauermeisterschaft (GTC) zurück, die beim 24-Stunden-Rennen im bayrischen Wackersdorf ausgetragen wurde. Das ist der Saisonhöhepunkt dieser Rennklasse. Den Platz im "EuroRacing"-Team aus Alsdorf hatte sich der Abiturient des LVD-Gymnasiums bei den Testrennen auf der Kartbahn in Niederkrüchten gesichert. Nach Testfahrten am Donnerstag und Freitag sicherte sich das Team mit der Nummer 23 beim Qualifying den achten von 50 Startplätzen.

Beim Rennen am Sonntag lief es für Boehnisch und seine Teamkollegen zunächst sehr gut. Eine Top-Zehn-Platzierung war durchaus möglich. Doch Zeitstrafen warfen das Team zurück. "Ich habe eine Zeitstrafe bekommen, weil ich angeblich gerammt habe. Wenn jemand an einer Stelle bremst, an der man schon wieder voll auf dem Gas steht, dann soll man keine Rennen fahren und den Betrieb stören", meinte der 19-Jährige. Insgesamt saß er während des Rennens fünfeinhalb Stunden im Kart und hielt immer mit den Rundenschnellsten mit. Ein Kupplungs-Problem Nachts um 2 Uhr sorgte 40 Minuten lang für einen unfreiwilligen Boxenstopp. Damit war das Rennen so gut wie gelaufen. Aussicht auf eine vordere Platzierung bestand nicht mehr. Daher beendete das Team das Rennen vorzeitig.

Heute ist Boehnisch schon wieder im Einsatz. Diesmal in einem Rennauto. Er startet beim "Dacia Logan Cup" auf dem TT Circit in Assen.

Quelle: RP
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