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Lokalsport
Frustbewältigung bei der Turnerschaft Grefrath

Verbandsliga. Die Enttäuschung war am vergangenen Wochenende groß bei der Turnerschaft Grefrath. Auch einige Tage nach der grausamen Vorstellung in Hiesfeld (24:28) dürfte das ein oder andere emotionale Nachbeben noch zu spüren sein. "Teilweise konnte ich es nicht fassen, was sich da auf dem Feld abgespielt hat", sagt Trainer Markus Knauf.

Die Frustration sitzt vor allem aufgrund der vertanen Chance, gegen einen wahrlich nicht übermächtigen Kontrahenten nicht gewonnen zu haben, tief. "In der gesamten restlichen Spielzeit werden wir es aller Voraussicht nach nicht noch einmal so leicht haben, auswärts zu punkten. Solch liegengelassene Zähler könnten am Saisonende vielleicht weh tun", ärgert sich der Übungsleiter.

Womöglich hat die Niederlage aber auch einen kleinen positiven Nebeneffekt. In jedem Fall sollten nun die Sinne des Aufsteigers wieder neu geschärft sein. Zieht die Mannschaft aus der jüngsten Begegnung allerdings die entsprechenden Lehren, bleibt es vermutlich bei lediglich einem derart verkorksten Auftritt. Was natürlich nicht damit gleichzusetzen ist, dass die Turnerschaft ab sofort ohne weitere Punktverluste durch die Saison kommen wird. Aber zumindest eine angemessene Reaktion darf im Heimspiel am Samstag (18.15 Uhr) gegen den TV Aldekerk erwartet werden.

"Hier können wir nur an die Einstellung der Spieler appellieren. Wir rechnen mit einer deutlichen Leistungssteigerung", sagt Knauf. Und ohne eine außergewöhnliche Tagesform wird der Siegeszug in eigener Halle am Wochenende vermeintlich enden. Die Offensive des letztjährigen Weggefährten explodierte in den jüngsten Partien und spülte die Gäste auf den dritten Rang.

(MP)
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