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Lokalsport
Gipfeltreffen beim SV Grefrath: Tabellenführer Tönisberg kommt

Bezirksliga. Fußball: Teutonia St. Tönis und der VfB Uerdingen müssen gewinnen, um den Anschluss nicht zu verlieren. Das Duell der Kellerkinder steigt in Willich. Von Werner Fuck

Tabellenzweiter gegen Tabellenerster, oder Blau-Weiß gegen Rot-Weiß, oder noch anders: SV Grefrath gegen VfL Tönisberg. Die Topbegegnung des 11. Spieltags steigt auf dem Sportplatz auf dem Heidefeld, wo die Verantwortlichen mit gut 200 Zuschauern rechnen, was in der Liga ein absoluter Spitzenwert wäre. Dass die Tönisberger ganz vorne ein ernstes Wörtchen mitsprechen werden, hatte im Sommer jeder auf dem Schirm. Aber auch die Grefrather? Natürlich hatten sie sich mit Goalgetter Michael Funken (TSV Wachtendonk-Wankum), Keeper Dominik Tegethoff (SC Schiefbahn) und Christof Feyen (VfR Fischeln) gut verstärkt und darüber hinaus ihre Torjäger Daniel Obst und Dennis Hoffmann und den wichtigen übrigen Aufstiegskader, gehalten. Und es brauchte auch die erwartete Eingewöhnungszeit, ehe sich das Jacobs-Team akklimatisiert hatte. Aber einmal ins Rollen gekommen, blickt es mittlerweile auf sechs Siege in Folge zurück. Personell sieht es so aus, dass Youngster Lukas Tölle mit Knieproblemen weiter fehlt. Dafür hat aber Simon Omsels, bei bestem Fitnesszustand immer eine Option für die Stammelf, nach längerer Verletzung das Training wieder aufgenommen. Das sieht bei der Kerwer-Auswahl etwas anders aus. Steffen Heythausen weilt in Urlaub, Routinier Francesco Reale arbeitet noch intensiv an seinem Comeback, bei Marc Frackowiak ist es ähnlich, und Emre Kizil plagt die Partellasehne. Da aber alle vier zuletzt deshalb kein Thema waren, geht es beim VfL im Prinzip, was die Auflaufformation betrifft, nur um Michael Enger. Er war zuletzt in bestechender Form, musste aber vergangenen Sonntag nach einem Schlag auf den Fuß vorzeitig runter. Sein eventueller Ausfall würde den Tabellenführer hart treffen. Eine Entscheidung fällt kurzfristig.

Mit aktuell Platz 6 und 8 liegen Teutonia St. Tönis und der VfB Uerdingen klar unter Plan. Gerade die Teutonen, die von der personellen Bestückung eigentlich gut aufgestellt sind (zumindest von den Namen her bzw. in welcher Klasse der ein oder andere Akteur vorher schon gespielt hat), geben Anlass zur Verwunderung. Mit einem Heimsieg über den SSV Strümp könnte die Kockel-Auswahl () einen ein Neuanfang machen. So oder zumindest so ähnlich stellt sich die Situation beim VfB Uerdingen da. Dessen Aufgabe gegen den starken Aufsteiger VfL Giesenkirchen ist von der Papierform her schwerer, als die der Kockel-Truppe. Mit dem vom Platz gestellten Dogukan Bayrak muss Trainer Rex einen Sechser ersetzen. Außerdem hofft er, dass seine Keeper Fabian Mertens und Fabian-Andreas Maas, egal welcher spielt, mal ohne einen groben Patzer über die 90 Minuten kommen.

Aufstellungssorgen pflasterten bisher den Weg des VfL Willich. Da ist es kaum verwunderlich, wie weit es schon wieder runter gegangen ist (Relegationsplatz). Nun steht die Begegnung beim Vorletzten SV Blau-Weiß Meer auf dem Programm. Neben den Langzeitverletzten Marc Bongartz und Sebastian Wirth werden Jan Glowisnki (Auslandsstipendium), Jan Lethert (Urlaub), Kevin Schiffers (gesperrt), Marco Hellwig (privat verhindert), Kevin Kaminski, Guiseppe Parvisi, Marvin Höffges und Halil Dost fehlen (alle verletzt). Da ist es schon ein Hoffnungsschimmer, dass Robin Linnemann, Patrick Wasser und Sebastian Hagen wieder im Kader sind. Wer von den drei zur Verfügung stehenden Torhütern Robin Mantey, Marcel van Doorn und Dominik Czichon spielen wird, bleibt abzuwarten. Letzterer scheint da nach zuletzt sieben Gegentreffer allerdings nicht die besten Karten zu haben.

Quelle: RP
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