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Lokalsport
Grefrather EG greift nach dem Titel

Nrw-Liga. Eishockey: Der NRW-Ligist empfängt Sonntag Königsborn zum "Endspiel"

Ohne Probleme marschierte die Grefrather EG bisher durch die Hauptrunde der NRW-Liga und behauptete vom ersten Spieltag an die Tabellenführung. Die ist am kommenden Sonntag zum ersten Mal in Gefahr, wenn der Tabellenzweite Königsborner JEC um 19.30 Uhr im Eisstadion an der Niers gastiert. Die Westfalen aus Unna liegen zwei Punkte hinter der GEG und müssen gewinnen, wenn sie den Blau-Gelben noch den Titel NRW-Meister streitig machen wollen.

Für den neuen Vorstand der GEG wäre der Titelgewinn ein erster Erfolg ihrer nicht leichten Einarbeitung. "Wir sind mit dem bisherigen Saisonverlauf sehr zufrieden. Auch im Nachwuchsbereich läuft es gut", sagte der 2. Vorsitzende Dirk Pfeiffer kürzlich im Gespräch mit unserer Zeitung. Wichtig ist für die Verantwortlichen auch die Zusammenarbeit mit der Sport- und Freizeit GmbH als Hallenbetreiber. "Wir reden wieder vernünftig miteinander und haben keine Probleme", sagte Pfeiffer. Das soll auch in Zukunft so bleiben. Denn die GEG will sportlich wieder weiter nach oben. Nach dem Rückzug aus der Oberliga wurde dem Verein vom Landesverband ein Aufstiegsverbot erteilt, das in dieser Saison abgelaufen ist. Der Verein wird sich demnächst dem neugegründeten NRW-Eishockey-Verband anschließen. "Wir wissen noch nicht, in welcher Liga wir in der kommenden Saison spielen werden. Wir lassen die Sache in Ruhe auf uns zukommen", sagt Pfeiffer.

Jetzt freuen sich die Verantwortlichen erstmal auf Sonntag. Trainer Karel Lang bangt noch um den Einsatz von Verteidiger Gerrit Ackers. Die Mannschaft hofft auf zahlreiche Unterstützung der Fans. Aus den Niederlanden haben sich Fans angekündigt, die ihren Landsmann Roby Haazen im GEG-Trikot unterstützen wollen.

(hgs)
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