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Lokalsport
Grefrather EG peilt den Regionalliga-Aufstieg an

Nrw-Liga. Eishockey: Für die Blau-Gelben von der Niers beginnt heute mit einem Auswärtsspiel die NRW-Meisterschaft 2015/16

"Alles auf null" hieß es am Ende der vergangenen Saison bei der Grefrather EG. Nach dem Rückzug des kompletten Vorstandes stand der Verein vor einem Neuanfang. Die neuen Verantwortlichen stellten im Sommer die notwendigen Weichen für den Spielbetrieb der NRW-Mannschaft und weiteren fünf Nachwuchs-Teams. Die Rahmenbedingungen haben sich durch die erneute Reduzierung der Eiszeiten noch einmal verschlechtert. Daher wurde auch keine Damen-Mannschaft gemeldet. Die meisten Spielerinnen haben sich den Vereinen DEG oder Kölner EC angeschlossen.

Die erste Mannschaft geht in der NRW-Liga wieder als Grefrath Phoenix an den Start. Die Entscheidung von Karel Lang, weiter als Trainer an der Bande zu stehen, war für die meisten Spieler ausschlaggebend, weiter das GEG-Trikot zu tragen. Dazu kehrten einige Akteure an die Niers zurück. "Mit unserer Mannschaft könnten wir locker in der Regionalliga mithalten", sagte gestern der neue sportliche Leiter André Schroll, der auch weiter als Stürmer die Schlittschuhe schüren wird. Daher lautet das Ziel Aufstieg.

Die NRW-Liga spielt mit acht Mannschaften zunächst eine Einfachrunde (bis 20.12.). Danach treten die besten drei Teams gemeinsam mit den Tabellenfünften- bis siebten der Regionalliga-West in einer Pokalrunde (ab 25.12.) an. Die ersten drei Teams sind dann für die Regionalliga-Saison 2016/17 qualifiziert. Wirtschaftlich steht die GEG unter dem neuen Vorstand noch nicht auf ganz gesunden Beinen. "Wir mussten uns erstmal in die Materie einarbeiten und sind jetzt auf der Suche nach Sponsoren. Der Spielbetrieb ist allerdings gesichert", sagte Schroll.

Je mehr Sponsoren sich finden lassen, umso mehr Trainingszeiten kann die GEG ihren Teams zur Verfügung stellen. Denn es können zu sehr guten Konditionen zusätzliche Eiszeiten gebucht werden. Das wurde bei einem Treffen zwischen Vertretern der Hallenverwaltung und des Vereins vereinbart. Schroll bedauert allerdings, dass die NRW-Mannschaft Sonntags ihre Heimspiele erneut erst um 19.30 Uhr austragen kann: "Das schreckt Familien mit Kindern ab."

(hgs)
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