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Lokalsport
Grefrather Spitzenspiel gegen Schwafheim

Landesliga. Handball: Der Tabellenzweite bekommt es am Sonntag zu Hause mit dem direkten Verfolger zu tun. Von Marcel Püttmanns

Mit den guten Vorsätzen ist es bekanntermaßen stets so eine Sache. Die Nachhaltigkeit lässt oft zu wünschen übrig. Wie gut, dass bei der Turnerschaft Grefrath die Liste der dringlichen Vorhaben sehr überschaubar ist. Dies liegt vor allem an einem überragenden Jahr 2015, wo mit 16:6 Punkten und Platz zwei eine starke Hinrunde bisher gespielt wurde. Nach dem souveränen Aufstieg in die Landesliga fand sich die Turnerschaft umgehend in den neuen Gefilden pudelwohl und sorgte in den ersten elf Partien für reichlich Furore. Nun gilt es in den nächsten Wochen diese Form zu konservieren. Am Sonntag (18.15 Uhr) empfängt der Tabellenzweite den punktgleichen Nachbarn TV Schwafheim zum Verfolgerduell. Ein Kampf auf Biegen und Brechen scheint gewiss. Im Falle einer Niederlage droht Grefrath ins Mittelfeld abzurutschen.

Der Einstand ins neue Jahr ist der Turnerschaft St. Tönis schon mal geglückt. Am vergangenen Sonntag bezwang der Tabellensiebte im Kreispokal den Ligakonkurrenten Turnerschaft Grefrath mit 30:25. Zwar sind Siege im Pokal nicht immer hochgradig aussagekräftig, gleichwohl hatten die St. Töniser somit die perfekte Gelegenheit schnell wieder in den gewohnten Rhythmus zu kommen. Einen faden Beigeschmack erhielt der Erfolg allerdings durch die Verletzung von Jan von Eycken, bei dem neben dem vorderen Kreuzband auch der Meniskus und das Außenband gerissen ist. Die Personalsorgen wollen in dieser Saison einfach nicht abreißen. Am Samstag (19.15 Uhr) gastiert die Turnerschaft beim TV Erkelenz, der zuletzt acht mitunter deftige Niederlagen in Serie kassierte und stark abstiegsbedroht ist.

Für den TV Anrath wird es unmittelbar nach der Weichnachtspause ernst. Verlieren verboten lautet die Devise für das kommende Heimspiel (Sa. 18 Uhr) gegen den TV Korschenbroich III. Gegen den Tabellenletzten zählen gerade zu Hause nur die zwei Punkte. "Allen Spielern ist bewusst, dass bei einer Niederlage der Baum brennen würde. Wir müssen die Duelle mit den direkten Konkurrenten unbedingt gewinnen", betont Pressewart Heinz Frings. Dass die Anrather solche Drucksituationen händeln können, haben sie bereits in den Partien gegen Straelen und Erkelenz gezeigt. Auf drei Zähler würde der Vorsprung auf einen Nichtabstiegsplatz im Erfolgsfall anwachsen. Die Gäste wirkten in manchen Begegnungen überfordert, feierten jedoch Mitte Dezember ihren lang ersehnten Premieren-Sieg gegen Erkelenz, das genau zwischen beiden Teams liegt.

Quelle: RP
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