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Lokalsport
Guter Auftakt für die U23 des CRC bei der WM

Rudern. Das war ein Auftakt nach Maß: Alle Aktiven des Crefelder Ruder-Club sind bei den Ruder-Weltmeisterschaften der unter 23-Jährigen in Rotterdam mit ihren Mannschaften in die nächste Runde eingezogen. Sehr wechselhafte und stürmische Bedingungen auf der Willem-Alexander Baan in Rotterdam machten den Startern das Leben schwer, Sturzregen und kräftiger Seiten-Schiebewind forderte die Aktiven. Ein Rekordmeldeergebnis beschert den Veranstaltern ein volles Programm und auch volle Teilnehmerfelder. 70 Nationen mit knapp 2000 Startern sind bei der U23 und U19 WM am Start.

Direkt den Sprung ins Finale schaffte Michaela Staelberg mit ihrer Crew im Frauen-Doppelvierer, die sich an die Spitze des elf Boote umfassenden Feldes setzten. Dabei waren sie nicht gut los gekommen am Start. "Als ich kurz zur Seite geschaut habe, bei 300 Metern, dachte ich nur, das kann nicht sein! Dann haben aber alle im Boot sehr konzentriert mitgemacht, und nach und nach haben wir alle eingesammelt", schilderte Schlagfrau Michaela Staelberg. Lange lieferten sie sich über die letzten 1000 Meter einen Kampf mit den Rumäninnen, 500 Meter vor dem Ziel schoben Staelberg und Co. ihren Bugkasten vor, den Vorsprung hielten sie bis ins Ziel.

In einem der größten Meldefelder ist Jonathan Rommelmann gelandet. 30 Gegner fordern ihn. Vom Start an dominierte er aber dennoch das Feld und kontrollierte es ab 1000 Metern mit über drei Längen Vorsprung. Für ihn geht es heute im Viertelfinale weiter.

"Das war ein bisschen fahrlässig von uns, das müssen wir im Halbfinale besser hin bekommen", sagte ein leicht verärgerter Schlagmann Marc Leske. Hatte der Achter doch schnell geführt, so musste er die Führung auf den dritten 500 Metern an Italien abgeben. "Italien wollte unbedingt gewinnen, bei ihnen sitzen auch zwei Bronzemedaille-Gewinner aus Rio im Boot. Wir waren heute einfach zu unkonzentriert auf den zweiten 1000 Metern", sagte Laurits Follert, der es als Weltmeister in der Bootsklasse wissen sollte. Co-Schlagmann Jacob Schulte-Bockholt hatte zudem mit Bauchkrämpfen zu kämpfen. "Das war nicht ganz optimal, aber auch noch nicht Besorgnis erregend. Sie haben immerhin die USA hinter sich gelassen, und mit etwas mehr Konzentration wäre Italien auch zu schlagen gewesen. Im Halbfinale können sie zeigen, dass sie es besser können", sagte Trainerin Sabine Tschäge.

(ST/oli)
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