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Lokalsport
Heimspiel für Ringerin Aline Focken

Kempen. Ringen: Die 25-Jährige kämpft um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft Von Frank Langen

Mit der Deutschen Ringer-Mannschaftsmeisterschaft (DMM) der Frauen hat die KSV Germania Krefeld für kommenden Samstag ab 9.30 Uhr in der Kurt Tucholsky Schule in Krefeld ein Sportevent der Spitzenklasse nach Krefeld geholt. Schließlich treten hier einige Weltklasse Athletinnen aus dem Ringerbereich an. Star des Tages wird aber ohne Zweifel Weltmeisterin Aline Focken sein.

Die Olympiateilnehmerin von Rio wird bei diesem Wettkampf ein Heimspiel in Krefeld haben. Die 25-Jährige feiert dabei sogar eine Premiere, denn bisher hatte sie nicht vor heimischen Publikum auftreten können. Neben Focken starten für die NRW-Mannschaft Nina Hemmer aus Ückerrath und Jessica Blaszka aus den Niederlanden. Beide kämpfen auf internationalem Niveau und traten dieses Jahr ebenfalls in Rio bei den Olympischen Spielen an. Es ist kein Zufall, dass die DMM dieses Jahr nach Krefeld kommt. Germania Krefeld feiert sein 125. Jubiläumsjahr und hat es sich nicht nehmen lassen, diese bedeutende Veranstaltung in die Seidenstadt zu holen. Zur Feier des Tages ist der Eintritt zum Turnier kostenfrei.

Eine Mannschaft muss neun Ringerinnen in den Gewichtsklassen von 40 bis 75 Kilo stellen. Neben dem Titelverteidiger aus NRW gehen die Mannschaften aus Hessen, Südbaden, Sachsen, Bayern, Baden Württemberg und Berlin an den Start. Einen Tag zuvor wird an gleicher Stelle schon hochklassiger Ringkampfsport geboten. Hier stehen sich am Freitag ab 19.30 Uhr die Verbandsliga-Männer von Germania Krefeld dem Team aus Essen-Dellwig gegenüber. Es ist der Kampf zwischen dem Tabellenführer aus Krefeld gegen den Zweitplatzierten aus Essen. Der Mannschaftskampf stellt eine Vorentscheidung zur Meisterschaft der Liga dar. Wer an diesem Abend gewinnt, wird mit hoher Sicherheit Verbandsligameister werden, auch wenn noch vier weitere Kampftage ausstehen. Die Gegner aus dem Ruhrgebiet scheinen mit aller Macht aufsteigen zu wollen, stellen sie doch gleich drei Bundesligakämpfer aus ihrer ersten Mannschaft für den Kampf in Krefeld auf. Für die Krefelder geht es also ans Eingemachte, aber mit dem Publikum um Rücken ist vielleicht mehr drin.

Quelle: RP
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