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Herbstmeister FC Dülken gastiert bei Borussia Oedt

Lokalsport: Herbstmeister FC Dülken gastiert bei Borussia Oedt
Simon Vieten (links) und Christian Cichon blicken mit Schiefbahn auf eine lange Negativserie zurück, die der neuen Trainer Uwe Schäfer stoppen soll. FOTO: Fupa
Kreisliga A. Fußball: Wichtige Heimspiele für SC Viktoria und Preussen Krefeld. Schiefbahns neuer Trainer Uwe Schäfer feiert seinen Einstand. Von Werner Fuck

Schon morgen beginnt der letzte Spieltag der Hinrunde am Schroersdyk, wenn der mittlerweile bedrohlich auf den viertletzten Platz zurückgefallene SC Viktoria Krefeld ohne den gesperrten Rouven Hüsken (fünfte Gelbe) den TuS Gellep um 15 Uhr erwartet. Der ist viel weiter oben platziert, als von vielen angenommen, und kann deshalb ohne große Belastung aufspielen. Sonntag geht es dann um 12.30 Uhr weiter, wenn in Amern die dortige Zweitvertretung die Hinsbecker empfangen, denen das Wasser im wahrsten Sinne des Wortes bis zum Hals steht. Die Hausherren müssen den zuletzt des Feldes verwiesenen Marcel Grote-Decaille ersetzen. Nach Punkten gleichauf mit den Hinsbeckern liegt Schlusslicht Preussen Krefeld. Und mit dem SV St. Tönis kommt nun eine Auswahl an den Appellweg, die als Sechzehnter nur drei Zähler mehr auf der Habenseite hat. In diesem Zusammenhang wird dann immer gerne von einem Sechs-Punkte-Spiel gesprochen, wobei es am Ende aber nur drei gibt. Holen die das gastgebende Claesgens-Team, ist es wieder im Rennen. Wird aber verloren, gehen fraglos schon jetzt langsam die Weihnachtslichter aus. Das ist allerdings bei den St. Tönisern nicht anders. Bei der aktuellen Lage spricht wenig dafür, dass ein Unentschieden einen entscheidend weiterbringt.

Ebenfalls sehr interessant im Zusammenhang mit der unteren Tabellensituation ist die Begegnung der TSF Bracht, wo Trainer Graziano Ruggeri die nicht einfache Sache mehr und mehr besser in den Griff bekommt, gegen den SC Schiefbahn. Der blickt auf eine längere Negativserie zurück, die nun mit dem neuen obersten Übungsleiter Uwe Schäfer (die RP berichtete) ad absurdum gelegt werden soll. Gelingt das nicht, brennt zwar an der Siedlerallee noch nicht unbedingt der Baum, aber davon weit weg ist es dann auch nicht mehr. Im Tiefflug ist auch Aufsteiger TSV Meerbusch III. Dies kommt nach einem respektablen Saisonstart aber nicht unbedingt überraschend. Nun geht es nach Anrath, wo die Viktoria bemüht sein dürfte, die unplanmäßige Schlappe von Linn wieder vergessen zu machen (0:3). Gut gemausert hat sich Borussia Oedt. Platz sieben ist eine Zwischenbilanz, die sich sehen lassen kann,und dem Team um Kapitän und Spielmacher Benjamin Gutrath in der Form das nicht viele zugetraut haben. Sonntag gastiert nun Herbstmeister Dülkener FC auf dem Sportplatz an der Mühlengasse. Nach den letzten Resultaten scheinen die Platzherren selbst gegen einen so übermächtigen Kontrahenten nicht chancenlos, auch wenn die Gäste gerade in der Offensive mit Sascha Lochner, Niklas Reimelt, Pascal Wüsten oder Panagiotis Savvidis schon einiges zu bieten haben. Fehlen wird bei ihnen der gesperrte Denis Spanke.

Wieder auf Platz drei steht der TSV Bockum. Und das, obwohl in jüngster Vergangenheit personell stark improvisiert wurde. Vor dem Lokalderby gegen den Linner SV ist es nicht anders. Linn hat übrigens seine Vakanz auf der Torwartposition behoben, weil es Trainer Ewald Gedigk gelungen ist, Jannik Reinecke wieder zu reaktivieren, der sich früher schon einmal an der Curkölner Straße ein Namen als zuverlässiger Schlussmann gemacht hatte.Im duell zwischen dem OSV Meerbusch und der Zweiten von Union Nettetal ist es so, dass zuletzt der Vorjahresabsteiger eher einen Lauf hatte, als der Neuling. Auf Wolke sieben schwebt aktuell der SV Vorst. Die letzte Niederlage gab es am 24. September beim Nachbarschaftskampf gegen Anrath. Und diese Serie soll auch nach dem Heimspiel gegen die Zweite des VfR Fischeln, die weiter auf den gesperrten Ex-Vorster Kevin Schmitz verzichten muss, noch Bestand haben. Wegen der Wetterwidrigkeiten sind die Plätze von Viktoria Krefeld, Preussen Krefeld und TSV Bockum am Ehesten in Sachen Spielausfälle gefährdet. Alle anderen verfügen über Kunstrasen, was zu dieser Jahreszeit, auch wegen des Trainingsbetriebs, ein unschätzbarer Vorteil ist.

Quelle: RP
 
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