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Lokalsport
Herren 70 des TK RW Kempen verpassen Aufstieg

Tennis. Für die Herren 70 des TK Rot-Weiß Kempen hat es zum Aufstieg in die Regionalliga nicht ausgereicht. Am Ende fehlte ein einzige Punkt. Und genau diesem trauerten die wackeren Recken aus Kempen noch Stunden später hinterher. Im wichtigen Saisonspiel der Niederrheinliga trennten sich die Rot-Weißen vom TC Johannesberg mit 3:3. Damit bleiben die Kempener zwar in der Saisonbilanz ungeschlagen, doch Johannesberg ist Niederrheinmeister und steigt damit in die Regionalliga auf.

"Schade, uns fehlte ein kleiner Punkt zum Glück. Wir standen dicht davor", sagte Kempens Mannschaftsführer Adolf Schröder. Die Entscheidung über Sieg oder Unentschieden fiel im Einzel zwischen Rudolf Palm und Ludwig Scheel. Der Kempener Palm hatte in seinem Champions-Tiebreak schon den Matchball auf dem Schläger, wusste diesen aber nicht für sich zu verwerten. Scheel nutzte die Chance und gewann dann seinerseits mit 11:9. "Das wäre unser Sieg gewesen", sagte Schröder. In den Doppeln zeigten sich die Kempener noch einmal bärenstark und gewannen noch zwei Punkte, die letztlich zu einem 3:3 führten. Schröder: "Wir haben innerhalb der Saison so manchen Punkt liegen gelassen. Zwei Unentschieden waren absolut überflüssig." Immerhin sind die Kempener nun Vizemeister in der Niederrheinliga, was bei der Zielsetzung Klassenerhalt schon eine sehr gute Leistung ist.

In der 1. Verbandsliga agierten die Herren 70 des TC GW St. Tönis ebenfalls glücklos. Im letzten Saisonspiel unterlag das Team um Günter Birkl gegen den TC Kapellen glatt mit 1:5. Diese Schlappe war symbolisch für den Saisonverlauf, in der die St. Töniser kaum zum Zuge kamen. In sieben Spielen gab es nur Niederlagen, zum Teil sehr deftige Schlappen. Die St. Töniser haben als einziges Team in dieser Liga keinen Punkt auf dem eigenen Konto und steigen entsprechend in die 2. Verbandsliga ab.

(alg)
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