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HSG erwartet heißes Spiel in Ahlen

Lokalsport: HSG erwartet heißes Spiel in Ahlen
Maik Schneider (Nr. 13) ist nach seinem Armbruch wieder im Training. Zwar fehlt noch die nötige Fitness, doch eine Rückkehr ist absehbar. Ob er am Samstag gegen Ahlen schon spielt, entscheidet der Trainer situativ. FOTO: Thomas Lammertz
Dritte Liga. Handball: Die erste Begegnung des neuen Jahres bringt für die HSG Krefeld ein Auswärtsspiel bei der SG Ahlen. Die Gäste sind Favorit, doch Trainer Dusko Bilanovic warnt vor kampfstarken Gastgebern. Von Sven Schalljo

Über einen Monat Pause hat die HSG Krefeld nun hinter sich. Was oft ein Problem ist, da der Rhythmus gestört ist und die Mannschaft zunächst wieder in die Saison finden muss, ist für die Eagles gerade absolut willkommen. Denn bei vielen verletzten und angeschlagenen Spielern brachte die Pause eine willkommene Gelegenheit zur Regeneration. Zwei Wochen nutzte das Team zunächst rein zur Erholung, ehe sie am zweiten Januar wieder mit dem Training begannen. Doch die um die Jahreszeit üblichen Krankheiten und die noch immer bestehenden Verletzungen sorgten dennoch dafür, dass im Training die Personaldecke dünn war.

Da unter diesen Bedingungen taktische Varianten nur schwer einzuüben sind, entschieden die Verantwortlichen, am vergangenen Freitag eine gemeinsame Trainingseinheit mit Ligakonkurrent TV Korschenbroich abzuhalten und ein Trainingsspiel zu veranstalten. Eine richtige Statistik wurde dabei nicht geführt, so dass auch kein richtiges Ergebnis festgehalten wurde. "Wie es ausgegangen ist, kann ich nicht sagen. Ich weiß, dass wir klar gewonnen haben und auch viele Dinge einstudiert und probiert haben. Außerdem war es gut, um wieder ein wenig Rhythmus aufzubauen", sagte Trainer Dusko Bilanovic. Der neue Übungsleiter, der vor dem letzten Spiel des Jahres in Habenhausen den Posten von Olaf Mast übernommen hatte, ist insgesamt zufrieden mit den Einheiten der vergangenen Woche. "Wir haben zunächst Kondition trainiert und dann taktisch gearbeitet", berichtet er.

Für den Samstag, wenn um 16 Uhr bei der Ahlener SG die Rückrunde beginnt, erwartet er insgesamt einen heißen Tanz. "Ahlen ist zu Hause ein gefährlicher Gegner. Sie haben eine gute Mischung aus Jung und Alt und sind physisch robust. Die Ergebnisse bislang täuschen, denn sie hatten daheim schwere Gegner wie Dormagen und Ferndorf. Mit dem Publikum im Rücken sind sie gefährlich", warnt er vor dem Zehnten. Tatsächlich verloren sie in eigener Halle nur gegen die Teams aus der oberen Tabellenhälfte. Hier wollen sich die Eagles als Dritter nun natürlich einreihen und ebenfalls gewinnen. Personell deutet sich langsam eine Entspannung der Lage an. Damian Janus wird sein Comeback geben und auch Henrik Schiffmann und Maik Schneider sind wieder im Training und werden am Samstag voraussichtlich wieder auf dem Spielbericht stehen. Ob sie wirklich zum Einsatz kommen, wird der Trainer situativ entscheiden. Ein Risiko einer erneuten Verletzung will der Übungsleiter nicht in Kauf nehmen und wird deshalb je nach Eindruck des Tages und Spielverlauf entscheiden. Lediglich bei Michel Mantsch und Henrik Schiffmann ist eine Rückkehr noch nicht absehbar und wird wohl in diesem Spieljahr auch nicht mehr stattfinden. Alles in allem also ist die Lage positiv, und die HSG ist wieder im Angriffsmodus.

Quelle: RP
 
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