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Lokalsport
HSG feiert 32:25-Sieg des Willens

Dritte Liga. Handball: Ohne fünf verletzte oder erkrankte Spieler gewannen die Krefelder bei Lemgo II. Von Heinrich Löhr

Die Sportler der HSG Krefeld haben sich von der der Hallensituation in Krefeld geschuldeten Entscheidung, keine Zweitligalizenz zu beantragen, nicht beirren lassen, und ihre gestrige Auswärtspartie bei der Zweitvertretung der HSG Lemgo am Ende klar mit 32:25 (14:15) gewonnen. Ein Ergebnis, das umso höher zu bewerten ist, als das Team neben den bereits vor der Partie feststehenden Ausfällen von Torwart Philipp Ruch, Abwehrchef Stefan Pletz und Kreisläufer Marcel Görden auch die von Mittelmann Tim Gentges und Linksaußen Lukas Schmitz, die beide mit Grippe ausfielen, kompensierte. So geizte denn auch Trainer Olaf Mast nicht mit Lob. "Krefeld kann stolz sein auf diese Mannschaft. Besonders die Leistungssteigerung in der zweiten Spielhälfte war enorm", sagte der erstligaerfahrene Ex-Profi über sein Team.

Zu Beginn der Partie deutete wenig auf einen Krefelder Sieg hin. Der Nachwuchs des Erstligisten aus Lemgo dominierte die Partie und führte in der Spitze mit fünf Treffern (12:7, 13:8). Doch noch vor dem Pausentee fanden die Krefelder Adler in die Erfolgsspur zurück und verkürzten den Abstand bis auf ein Tor (14:15). Ein Doppelschlag von Hannes Hombrink gleich nach Wideranwurf zum 16:15 läutete die Wende ein, denn diese Führung gaben die HSG-Spieler nicht mehr her. Im Gegenteil, von Minute zu Minute bauten sie den Toreabstand aus. Anteil daran hatten auch die Adler-Spieler Kai Wingert und Robin Spickers, die beide auch je einen Treffer erzielten, und Torwart Nils Thorben Schmidt, der in den Schlussminuten zum Einsatz kam. "Alle drei haben ihre Sache prima gemacht, sich voll in den Dienst der Mannschaft gestellt", hatte Mast auch für diese sonst eher in der zweiten Reihe stehenden Akteure seines Kaders ein Lob parat.

Bester Krefelder Werfer gestern war mit sieben Toren Michael Heimansfeld. Es folgte David Breuer mit sechs Toren, darunter waren auch zwei verwandelte Siebenmeter. Den Schlusspunkt in der Partie setzte 31 Sekunden vor dem Abpfiff HSG-Kapitän Thomas Pannen mit seinem Treffer zum 32:25-Endstand.

In der Tabelle belegt die HSG Krefeld - punktgleich mit Tabellenführer Fredenbeck - weiterhin den zweiten Tabellenplatz. Zwei Punkte dahinter lauert der Leichlinger TV. Und genau dieser Leichlinger TV gastiert am kommenden Samstag in Krefeld.

Quelle: RP
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