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Lokalsport
HSG feiert zweiten Heimsieg beim 30:25 gegen Schalksmühle-Halver

Dritte Liga. Handball: Ein unfairer Siebenmeter genau auf den Kopf von Torwart Philipp Ruch gab dem Team von Trainer Olaf Mast den entscheidenden Ruck. Von Sven Schalljo

Mit einem am Ende deutlichen, bis zum Zwischenstand von 21:21 aber umkämpften 30:25-Sieg rehabilitierte sich die HSG Krefeld am Samstagabend für den verlorenen Auswärtspunkt bei Aufsteiger Langenfeld. Erneut war Dario Polmann bester Werfer. Ein unfairer Siebenmeter vor den Kopf von Torhüter Philipp Ruch brachte die Wende.

Nach der enttäuschenden Partie in Langenfeld brannten die Spieler der HSG darauf, sich gegen Schalksmühle-Halver zu rehabilitieren. Besonders in der Defensive wollten sie zeigen, dass sie noch die selbe Mannschaft sind, die in der vergangenen Saison die beste Deckung der gesamten Liga gestellt hatte. Doch auch im Spiel nach Vorne hatte Trainer Olaf Mast unter der Woche deutliche Steigerungen angemahnt und wollte vor allem erhöhte Konzentration im Abschluss sehen.

Trotz guten Starts jedoch konnte sich das Team der Seidenstädter zunächst nie entscheiden absetzen. Nach zwischenzeitlichem 5:2 inklusive Tor von Keeper Ruch, sah sich die HSG zur Halbzeit mit 13:14 im Hintertreffen.

Nach der Pause erwarteten die Zuschauer natürlich ein Aufbäumen ihres Teams. Dieses aber blieb zunächst aus. Im Gegenteil. Der Rückstand wuchs gar auf vier Treffer heran. Doch die HSG kämpfte jetzt und schaffte in der 47. Minute die erste Führung nach langer Zeit zum 22:21. Kurz darauf dann kam es zur wohl spielentscheidenden Szene, als Schalksmühles Lutz Wesseling einen Siebenmeter genau auf den Kopf von HSG-Torwart Ruch warf. Dieser musste ausgewechselt werden, der Täter wurde des Feldes verwiesen. Plötzlich aber war die HSG voll da und warf letztlich einen sicheren 30:25-Sieg heraus.

Trainer Olaf Mast sah das Spiel in der Folge zwiegespalten. "Wir sind nicht gut in die Partie gekommen, konnten uns dann aber steigern und speziell nach dem Ausschluss für Schalksmühle unsere auch konditionelle Klasse ausspielen. Ich bin mit dem Sieg zufrieden, auch wenn wir über 60 Minuten konstanter sein müssen", äußerte sich der Coach zu der Begegnung, die insgesamt länger auf der Kippe stand, als lieb sein dürfte.

Am kommenden Samstag geht es für die HSG nun zum noch punktlosen Tabellen-13. nach Ratingen. Hier wollen die Schwarz-Gelben nun zeigen, dass sie auch auswärts gewinnen können und eine bessere Leistung, als in der Vorwoche in Langenfeld bieten.

HSG: Ruch(1), Nippes - Heimansfeld, Hombrink, Goerden (7), Schneider (5), Plhak (2), Gentges (2), Kuhfuss (2), Pagalies, Polman (11)

Quelle: RP
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