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Lokalsport
HSG Krefeld kann gegen Ferndorf nur gewinnen

Handball. Gern werden ja in anderen Sportarten Vergleiche zum Fußball bemüht. In der dritten Liga im Handball ist das derzeit nicht einmal ausreichend. Denn ein Vergleich zwischen der TuS Ferndorf und Bayern München greift zu kurz. Während nämlich der Fußball-Rekordmeister bereits einige Punkte abgab, wahrt der Topfavorit auf den Aufstieg in die zweite Handballliga derzeit noch seine weiße Weste und gab nicht einen einzigen Zähler ab. Im Hinspiel allerdings verlangten die Eagles dem Topteam alles ab und unterlagen erst in der Schlussphase mit fünf Toren (17:22). Nur zwei Teams, der TV Leichlingen (-1) und Bayer Dormagen (-4) waren näher dran, dem Dominator der Liga Zähler abzuknöpfen. Von Sven Schalljo

Beide Teams aber erreichten diese Ergebnisse in heimischer Halle. Eben dies steht für die HSG nun am Samstag an. Der Wille, das erste Team zu sein, das Ferndorf Punkte abknöpft, ist unter der Woche bei den Krefeldern spürbar gewesen. Natürlich muss aber, hier passt der Vergleich mit dem Fußball wieder, einfach alles stimmen, um dieses Ziel zu erreichen. Immerhin ist die personelle Lage so gut wie lange nicht, denn mit Michel Mantsch und Hannes Hombrink fallen nur zwei Spieler weiterhin aus. Für beide ist die Saison wohl beendet. Ihre Comebacks werden Tim Gentges nach Fingerbruch und Philipp Liesebach geben. Letzterer war mit einer beginnenden Schambeinentzündung in den vergangenen beiden Partien geschont worden. Entsprechend hofft Trainer Dusko Bilanovic auf mehr Varianten im Team. Somit wären die Eagles noch weniger ausrechenbarer. Allerdings ist Toptorjäger Jens Reinarz aktuell angeschlagen. Er laboriert an einer Magen-Darm-Grippe. Der Trainer hofft aber auf einen Einsatz. Und noch eine weitere Komponente erachtet er als kritisch für einen möglichen Erfolg im Topspiel des Wochenendes: Die Unterstützung von den Rängen. "Wir hoffen am Samstag auf so viele Fans wie möglich. Die Jungs sind topmotiviert und wir brauchen den achten Mann", sagt der Krefelder Übungsleiter. Er spricht von einem Spiel, das "richtig Spaß macht". Immerhin habe seine Mannschaft keinen Druck. "Wenn du gegen ein Team antrittst, das noch keinen Punkt abgegeben hat, dann erwartet niemand etwas von dir. Da können wir nur gewinnen", freut er sich auf das Spiel.

Quelle: RP
 
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