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Lokalsport
HSG Krefeld reist ohne Trainer Olaf Mast an

Dritte Liga. Handball: Der Drittligist muss beim Tabellenletzten ATSV Habenhausen am Samstag auf seinen verhinderten Übungsleiter verzichten.

Nach den freien Tagen rund um das vergangene Karnevalswochenende sind die Handballer der HSG Krefeld am Dienstagabend wieder ins Training eingestiegen. Schließlich geht am Samstag um 19 Uhr mit der Partie beim ATSV Habenhausen, einem Spartenverein des gleichnamigen Bremer Stadtteils der Ligaalltag weiter. Dabei müssen die Spieler der HSG erst einmal auf ihren Trainer Olaf Mast verzichten. Der Ex-Profi ist aus persönlichen Gründen verhindert und konnte deshalb unter der Woche die Trainingseinheiten nicht leiten und wird aller Voraussicht nach auch nicht am Samstag mit im Bus sitzen, wenn das Team die rund 300 Kilometer weite Reise in den Norden antritt. "Jetzt ist halt die Mannschaft gefordert", sagte Co-Trainer Alwin op der Hipt, der in dieser Woche das Training leitete und auch am Samstag als Hauptverantwortlicher auf der Bank sitzen wird.

"Aber wir haben so viele erfahrene Spieler, da bin ich zuversichtlich", ergänzt op de Hipt, dem auch die physiotherapeutische Betreuung des Teams obliegt. Wobei er die Zuversicht ausdrücklich nicht aus der Tatsache ableitet, dass der Gegner mit schon sechs Punkten Rückstand auf den Vorletzten das Tabellenende ziert. Warnung sollte den Krefeldern sein, dass Habenhausen im ersten Spiel diesen Jahres Tabellenführer Fredenbeck mit fünf Toren schlug. "Und so manche Partie hat Habenhaus mit nur einem oder zwei Toren verloren", warnt op de Hipt weiter. "Die 23:36-Niederlage gegen Neuss sollte kein Maßstab sein." op de Hipt hat im Übrigen mit zwei feststehenden Ausfällen zu kämpfen. Da ist zum einen Marcel Görden zu nennen. Der Kreisläufer, der gestern seinen 28. Geburtstag feierte, wurde am Dienstag am Daumen operiert. Im Spiel beim Neusser HV hatte sich Görden eine Bänderverletzung zugezogen, die diesen operativen Eingriff erforderte und einen erneuten Einsatz in dieser Saison ziemlich unwahrscheinlich erscheinen lässt.

Der zweite Ausfall heißt Lukas Schmitz. Der Linksaußen hatte im zuletzt absolvierten Ligaspiel gegen GWD Minden II Sekunden vor dem Ende eine schnelle Mitte des Gegners unfair unterbunden und war mit einer Roten Karte mit Bericht des Feldes verwiesen worden. Hierfür wurde er jetzt für eine Partie gesperrt. Das ist das Regelstrafmaß, das der Strafenkatalog für Ersttäter vorsieht. Im Übrigen wird es in der Partie weiter darum gehen, den Abstand zu Tabellenführer Fredenbeck, der aktuell nur einen einzigen Punkt beträgt, nicht größer werden zu lassen, beziehungsweise zu verkleinern. Dabei setzen die Krefelder einmal mehr auf ihre Abwehr, die beste der Weststaffel. 461 Gegentore in 19 Ligaspielen bedeuten Bestwert.

Bezüglich der neuen Saison nimmt der Kader auch schon seine Form an. Verträge für die kommende Spielzeit haben Stefan Nippes, Philipp Ruch, Thomas Plhak, Marc Pagalies, Hannes Hombrink, Tim Gentges, Marcel Görden und Gerit Kuhfuss. Aus beruflichen Gründen aufhören wird Lukas Schmitz.

(hrl)
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