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Lokalsport
HSG Krefeld scheitert im Pokal an Bundesligist

Kempen. Handball: Nach dem 33:31 über Springe gab es gestern eine 16:34-Niederlage gegen den Bergischen HC. Von Frank Langen

Auch wenn es gestern in Gruppenphase der ersten Hauptrunde des DHB-Pokals für die HSG Krefeld gegen den Bundesligisten Bergischer HC eine deutliche 16:34-Niederlage gab und Krefeld damit aus dem Wettbewerb ausschied, zeigte sich dessen Trainer Olaf Mast mit dem Gezeigten seiner Schützlinge durchaus zufrieden, hatte aber auch ein Wermutstropfen zu verdauen.

"Das gegen den Bergischen HC war halt David gegen Goliath. Was wir gegen Springe gezeigt haben, ist das, was ich in der Saison sehen will. Der Ausfall von Torben Buhre tut allerdings sehr weh. Im Spiel gegen Springe hat er sich eine Bänderverletzung zugezogen und wird wohl sechs Wochen ausfallen", sagte Mast. Einen Tag zuvor hatte sich seine Mannschaft im Spiel gegen die HF Springe mit einem 33:31 für das Finale der Nordgruppe 8 gegen den BHC qualifiziert gehabt. Der Zweitligaabsteiger aus dem Osten erwies sich als ein starker Gegner, der den Krefeldern von Beginn an alles abverlangte. Das erste Tor für die HSG zum zwischenzeitlichen 1:1 warf der niederländische Neuzugang Dario Pohlmann, der im weiteren Verlauf dem Spiel seinen Stempel aufdrückte. Insgesamt traf Pohlmann zehn Mal ins gegnerische Tor, bei seinen Wurfversuchen hatte er gar nur zwei Fehlwürfen in der Statistik stehen. "Dario hat am Samstag eine sehr gute Leistung abgeliefert und bei den Spielzügen immer die richtige Entscheidung getroffen", sagte Mast mit lobenden Worten. Mitte der ersten Halbzeit hatte sich die HSG dann einen Dreitore-Vorsprung erarbeitet, der bis zur Halbzeitpause gehalten wurde. In der zweiten Hälfte verwaltete Krefeld Dank eines disziplinierten Auftretens das Ergebnis, ohne ernsthaft in Gefahr zu kommen. In der Schlussminute stellte Torben Buhre mit dem 33:30 dann endgültig die Weichen in Richtung Sieg, bezahlte dies aber mit einer bösen Verletzung.

Die Strapazen von Samstag machten sich dann gestern in der Partie gegen den Bergischen HC bemerkbar, der nach knapp zehn Spielminuten gegen die HSG Krefeld schon mit 6:0 deutlich führte. Krefelds Spieler wehrten sich zwar so gut es ging, der Klassenunterschied von Erster zur Dritten Bundesliga ließ sich dann doch nicht mehr verleugnen. Für die HSG Krefeld heißt es nach dem Ausscheiden im Pokal, nun mit voller Konzentration dem Saisonstart in der Dritten Liga entgegen zu sehen. Am kommenden Sonntag um 17 Uhr ist der TuS Volmetal in der Sporthalle Königshof angehen.

Quelle: RP
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